FREITAG, 30.07.2010
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salesjob Der Stellenmarkt für den Vertrieb

So bewerben Sie sich richtig

Kurz und knapp: Die 3-Minuten-Bewerbung
Blindbewerbung: Massenware oder Türöffner?
Online-Bewerbung: Das 1 x 1 des Erfolgs.
Jobwechsel: Auf zu neuen Ufern
Kontakte: Früh übt sich.
Auswahl: der passende Job.
Auswahl: Das passende Unternehmen
Dresscode: Jacke wie Hose
Gehalt: Was sind sie wert?
Stellenmarkt: Online oder offline?
Alles Taktik: Das gute Verhältnis zum Chef.
Goldfische: Welche Talente sind besonders gefragt?
Gewusst wie: Der Duden zum Download
Gerne gesehen: Ein Praktikum im Ausland
 
Kurz und knapp: Die 3-Minuten-Bewerbung
Werfen Sie Ihre Bewerbungsromane in den Papierkorb. Denn länger als 3 Minuten lesen Personalverantwortliche ein Bewerbungsschreiben nicht. Schon in dieser kurzen Zeit steht fest, ob sie ein- oder ausgeladen werden. Achten Sie bei Ihrer Bewerbung daher ganz besonders auf die folgenden Punkte:
  • Unbedingt auf den Text einer Stellenanzeige eingehen. Wird z. B. verhandlungssicheres Englisch verlangt wird, belegen Sie Ihre Auslandserfahrung, Sprachkurse o. ä. .
  • Die wichtigsten Fragen so kurz wie möglich beantworten. Wer sind Sie? Was können Sie? Warum sind ausgerechnet Sie der/die Beste für den Job?
  • Für sich werben - ohne zu übertreiben. Beschreiben Sie Ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten ausführlich, bewerten Sie sie aber nicht. Das macht der Personalchef. Und Egozentriker stellt niemand gerne ein.
  • Floskeln und Kompetenzplattitüden vermeiden.Personaler suchen Leute mit Profil. Stellen Sie Ihre individuellen Erfahrungen und Spezialkenntnisse heraus. Das macht das Finden leichter.
  • Für Schatten im Lebenslauf ist später Zeit. Ihre Arbeitslosigkeit oder Ihr Gekündigtwerden sollten erst im Vorstellungsgespräch zur Sprache kommen. Plus eine gute Antwort, die Sie auf entsprechende Fragen unbedingt parat haben sollten.
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Blindbewerbung: Massenware oder Türöffner?
Bis zu 100 Initiativ-Bewerbungen landen durchschnittlich auf den Schreibtischen deutscher Großunternehmen. Wen wundert's, dass Personalmanager einhellig andere Wege zum attraktiven Job empfehlen. Zum Beispiel die Bewerbung auf real vorhandene Stellenangebote. Falls das nicht zum Erfolg führt, sind auch Online-Initiativbewerbungen gerne gesehen. Immer mehr Personalabteilungen setzen auf ein strategisches Beziehungsmanagement und hinterlegen die Bewerberprofile in einer Datenbank. Ist eine Stelle offen, sind Sie vielleicht genau der richtige Mann bzw. die richtige Frau. Es empfiehlt sich daher, die Bewerbung möglichst gezielt auf das Unternehmen auszurichten und die eigenen Qualifikationen individuell darzustellen.
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Online-Bewerbung: Das 1 x 1 des Erfolgs.
Wer sich erfolgreich im Netz bewerben möchte, sollte die folgenden Grundregeln unbedingt beachten:
  • Kurzbewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Foto sind für den ersten Anlauf genug.
  • Fehler sind auch online ein Kick-out-Kriterium.
  • Zeigen Sie Nur-Text-Format, das kann auf jedem Bildschirm gelesen werden. Großbuchstaben, Umlaute und Sonderzeichen vermeiden Sie besser.
  • Eine knackige Betreffzeile ist das digitale Nadelöhr auf dem Weg in die Personalabteilung. Machen Sie hier direkt deutlich, dass es sich um eine Bewerbung handelt.
  • Investieren Sie in den Inhalt Ihres Anschreibens.
  • Konzentrieren Sie sich beim Verfassen Ihres Lebenslaufs auf das Wesentliche.
  • Nach der digitalen Kurzbewerbung nehmen Sie telefonisch Kontakt auf und fragen Sie, in welcher Form die kompletten Bewerbungsunterlagen benötigt werden.
  • Checken Sie Ihren E-Mail-Eingang und beantworten Sie E-Mails möglichst direkt - binnen eines Tages.
  • Beschränken Sie sich auf die wirklich notwendigen Dokumente. Eine angehängte Datei sollte nicht größer als 500 KB sein.
  • Seriosität - auch in der E-Mail-Adresse - erhöht die Chancen. Mit Ihrem Vor- und Nachnamen in der (z. B. gmx- oder hotmail-Adresse) sind Sie bestens beraten.
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Jobwechsel: Auf zu neuen Ufern
Nicht jeder, der den Job wechseln möchte, setzt seine Wünsche in die Tat um. Im Gegenteil. Oft stellt die Entscheidung für einen bestimmten Berufszweig oder der Neueinstieg eine scheinbar unüberwindliche Hürde dar. Das muss nicht so sein - beachtet man die folgenden Tipps:
  • Nehmen Sie Ihre Vorsätze ernst. Wer einen Jobwechsel wünscht, sollte alles daran setzen, sein Vorhaben auch zu realisieren.
  • Bereiten Sie alles vor. Nehmen Sie Ihren Terminkalender heraus und legen Sie konkret fest, was Sie bis wann alles erledigen. Schreiben Sie Ihren Lebenslauf, sammeln Sie alles, was Ihre Fähigkeiten und Leistungen beweist, stellen Sie Referenzen zusammen.
  • Nutzen Sie Ihre Kontakte und Informationen. Wenn Sie das erste Gespräch für die kommenden zwei Monate planen, haben Sie genügend Zeit für das Kontakteknüpfen. Sammeln Sie Informationen über interessante Berufsverbände und werden Sie Mitglied. Ihre Professoren oder Berufsberater helfen Ihnen mit Adressen gerne weiter.
  • Besuchen Sie berufsspezifische Veranstaltungen. Ob Firmenkontakt-, Hochschulmessen oder Informationsveranstaltungen bei einem Unternehmen, das Sie interessiert - geben Sie sich einen Ruck und besuchen Sie diese Veranstaltungen. Hier lassen sich Kontakte knüpfen und wertvolle Hintergrundinformationen sammeln.
  • Verbessern Sie Ihre eigenen Fähigkeiten. Besuchen ein Rhetorik-Seminar, verbessern Sie Ihren Schreibstil, bewerben Sie sich um eine Teilzeitstelle oder machen Sie ein Praktikum. Alles, was Sie hier in die Tat umsetzen, bringt Sie auch beruflich weiter. Arbeiten Sie an sich - und lernen Sie mindestens eine Fähigkeit oder Tätigkeit dazu.
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Kontakte: Früh übt sich.
Die meisten Jobs vergeben Unternehmen, ohne eine Stellenanzeige zu schalten. Deshalb sind gute Beziehungen für die Karriere von Anfang an unersetzlich. Das heißt idealerweise schon im Studium: Kontakte sammeln. In Form von Visitenkarten oder in einer Excel-Tabelle oder in einer Datenbank. Doch nicht nur Name und Adresse sollten notiert werden. Hilfreich sind auch ein paar kurze Notizen zur Position des Kontaktes, zum Wie der Kontakt erreichbar ist und auch zur Art des Kontaktes. Dazu ein paar ganz konkrete Tipps:
  • Nutzen Sie Ihre Kontakte. Beziehen Sie alle Referenzen in die Jobsuche mit ein. Mehr als ein Nein kann eigentlich nicht passieren.
  • Gewinnen Sie Fürsprecher. Eine positive Empfehlung von Professoren oder Vereinsvorsitzenden bewirkt manche Wunder.
  • Machen Sie sich sichtbar. Eine studiumbegleitende Tätigkeit als Referent, die Übernahme von Ehrenämtern, ein Praktikum zur Orientierung oder die Absolvierung einer Projektarbeit rücken Sie schnell in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
  • Gehen Sie raus.Besuchen Sie Messen, Kongresse oder Fachveranstaltungen und nutzen Sie diese als Kontaktbörse.
  • Kommen Sie ins Gespräch: Sprechen Sie mit Fachverantwortlichen an der Uni oder im Beruf - auch erst einmal unverbindlich.
  • Werden Sie kreativ. Gehen Sie bei der ersten Kontaktaufnahme ruhig auch ungewöhnliche Wege und bieten Sie zum Beispiel ein konkretes Projekt an.
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Auswahl: Der passende Job
Blindbewerbungen können erfolgreich sein, sind es aber eher selten. Viel besser ist es da, sich im Vorfeld der Bewerbung mit dem gewünschten Job und dem favorisierten Unternehmen intensiv zu beschäftigen. Machen Sie sich eine klare Vorstellung von dem, was Sie sich in Ihrem Job erwarten. Und suchen Sie sich Tätigkeitsfelder aus, die eine hohe Übereinstimmung mit Ihrer Ausbildung, Ihren Praktika und Ihren persönlichen Vorlieben haben.
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Auswahl: Das passende Unternehmen
Wählen Sie nicht das nächstbeste Unternehmen für Ihre Bewerbung, sondern suchen Sie sich gezielt Unternehmen aus, für die Sie gerne tätig werden möchten. Und beobachten Sie deren Website, schwarze Bretter und Mitarbeiterzeitungen, um dann - pünktlich zum Stellenangebot - mit Ihrer Bewerbung zu erscheinen. Nicht selten eröffnen sich beim Studium des Unternehmens auch völlig neue Einstiegsmöglichkeiten. Seien Sie kreativ und lassen Sie sich gerne etwas einfallen - wenn es passt.
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Dresscode: Jacke wie Hose?
Zusammen mit dem Habitus prägt die Kleidung zu 55 Prozent den ersten Eindruck. Und entscheidet häufig über das Gelingen oder Misslingen einer Geschäftsanbahnung. Gleich beim ersten Bewerbungsgespräch kommt der Kleidung eine hohe Bedeutung zu. Setzen Sie bei Ihrer Kleidung auf Stil und Etikette. Out ist der Schnösellook der New-Economie. Dezente, konservative Kleidung kommt an. Ein dunkler Anzug und schwarze Schuhe für die Herren, ein dezentes Kostüm und flache Absätze für die Dame - damit hinterlassen Sie immer einen guten Eindruck.
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Gehalt: Was sind Sie sich wert?
Sammeln Sie Argumente über Ihren Nutzen, Ihre Leistung oder - wenn Sie bereits im Unternehmen tätig sind - über Ihre Zielerreichung. Was bieten Sie an? Was haben Sie besonderes? Und was bringen Sie mit, um die Probleme des Gesprächspartners zu lösen. Nicht Abzocke, sondern tausche Leistung gegen Gehalt ist gefragt. Apropos "Gehalt": Ein zu hoher Gehaltswunsch kann schnell das Aus bedeuten. Einstiegsgehälter für Sales-Stellen finden Sie in Fachpublikationen oder bei salesjob . Natürlich können Sie sich auch mit Kollegen austauschen oder auf einer Recruiting Börse informieren.
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Stellenmarkt: Online oder offline?
Eine von der Universität Frankfurt am Main, Monster Deutschland und TMP Worldwide in Auftrag gegebene Mitarbeiter-Rekrutierungsstudie "Recruiting Trends 2004" beweist: Online-Stellenangebote liegen voll im Trend. In deutschen Großunternehmen werden heute bereits 53 Prozent der offenen Stellen über das Internet besetzt. 28 Prozent der Stellenbesetzungen erfolgen dabei über firmeneigene Jobportale während 25 Prozent aller Neueinstellungen mit Hilfe von Online-Portalen zustande kommen. über ein Drittel aller Bewerbungen, die in den Personalabteilungen von Deutschlands Großunternehmen eingehen, kommen auf elektronischem Weg in die Firma - Tendenz steigend.
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Alles Taktik: Das gute Verhältnis zum Chef
Nicht jeder Chef ist von Natur aus ein Führungstalent und geht mit seinen Mitarbeitern hervorragend um. Im Gegenteil. Knapp zwei Drittel aller Angestellten sind unzufrieden mit ihrem Vorgesetzten, so das Ergebnis einer Online-Umfrage der Jungen Karriere. Das muss nicht so sein. Auch wenn die Ursache der Unzufriedenheit meistens bei den Chefs selbst liegt, kann das Verhältnis zum Chef entscheidend verbessert werden. Hier lesen Sie, wie es geht!

  • Think positive: Wer sich mit den positiven Seiten seines Chefs beschäftigt, kann nervtötende Eigenschaften erstmal ausblenden.
  • Seien Sie ehrlich: Echte Anerkennung wird nicht mit opportunistischer Lobhudelei verwechselt - und kommt an.
  • Betrachten Sie die Dinge aus seiner Perspektive: So reden Sie nicht aneinander vorbei und kommen schneller zum Punkt. Das wachsende Vertrauen erhöht die Bereitschaft zu Offenheit und verstärkter Zusammenarbeit.
  • Gestehen Sie Fehler ohne Wenn und Aber ein: Das beste Mittel, um zwischenmenschliche Probleme zu vermeiden. Eingestandene Fehler werden schneller ad acta gelegt und wiederholen sich in der Regel nicht.
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Goldfische: Welche Talente sind besonders gefragt?
Mit der anspringenden Konjunktur steigen die Chancen, Karriere zu machen. Doch Achtung: Die Zeiten haben sich geändert. Ging früher jeder Goldfisch sofort ins Netz, muss man heute schon mal darauf warten, um von den interessantesten Unternehmen geangelt zu werden. Bevor Sie sich bewerben, prüfen Sie selbstkritisch, ob Sie tatsächlich die gewünschten Anforderungen erfüllen. Suchen Sie lieber etwas länger. Nur wenn das richtige Unternehmen auch den passenden Job zu vergeben hat, passt der Köder zum Fisch. Übrigens: Auch abseits der großen Namen und bekannten Konzerne wird groß geangelt.
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Gewusst wie: Der Duden zum Download
Eine sprachlich und formal korrekte, gut aufgebaute Bewerbung kann entscheiden, ob Sie in die engere Wahl für eine Stelle kommen. Hier ein Tippfehler, da eine schlechte Formulierung oder falsche Formatierung - und schon sind Sie draußen. Um dies zu vermeiden, verrät Ihnen der Duden: www.duden.de/produkte/index.php?nid=131
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Gerne gesehen: Ein Praktikum im Ausland
Sie zieht es in die Ferne und Sie möchten Ihre beruflichen Erfahrungen mit dem Erlebnis andersartiger Kulturen verknüpfen? Dann sammeln Sie erste Erfahrungen bei einem Praktikum im Ausland. Ob in China oder in den USA, ob in Frankreich oder England - praktische Auslandserfahrung macht sich gut im Lebenslauf und bringt auch sonst jede Menge interessante Erfahrung. Doch welche Hürden gibt es auf dem Weg zum Auslandspraktikum? Welche Vorbereitungen sind nötig? Und was muss bei der internationalen Bewerbung beachtet werden? Unter www.praktika.de finden Studenten und Angestellte zahlreiche interessante Praktikumsplätze und jede Menge Tipps rund.
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