Erholung im Urlaub: Tipps für einen nachhaltigen Effekt

Viele Arbeitnehmer kennen das. Man fiebert wochenlang dem Urlaub entgegen. Nimmt sich vor, mal so richtig abzuschalten und sich zu erholen. Doch kaum kehrt man an den Arbeitsplatz zurück, scheint alle Erholung plötzlich dahin. Doch woran liegt das und gibt es so etwas wie die richtige Erholung im Urlaub? Oder den Tipp schlechthin, wie sich der Entspannungseffekt auch noch über die ersten Arbeitswochen retten lässt?

Erholung im Urlaub

Erholung im Urlaub durch Kontrastprogramm

In der Zeitschrift „Psychologie Heute“ (Ausgabe August 2014) heißt es, der ideale Urlaub biete möglichst ein Kontrastprogramm zum Arbeitsalltag. Für Außendienstmitarbeiter, die in ihrem Beruf sehr viel unterwegs sind, hätte ein Trip durch europäische Städte damit einen geringeren Erholungseffekt als beispielsweise ein Strandurlaub.

Wer darüber hinaus in seinem Beruf viel mit Menschen zu tun hat, also etwa viele Kundentermine absolviert, soll sich in ruhiger Umgebung besser erholen können als im Party-Urlaub mit vielen Freunden. Für jene, die ihren Arbeitsalltag hauptsächlich vor dem Computer sitzend verbringen, ist ein bewegungsreicher, aktiver Urlaub die bessere Alternative.

Tipps gegen das „Post-Holiday-Syndrom“

Die schlechte Nachricht ist: Egal, wie erholsam der Urlaub war – der positive Effekt verpufft oftmals bereits nach einer Woche. Spätestens aber nach vier Wochen, heißt es in dem Magazin. Die gute Nachricht: Das „Post-Holiday-Syndrom“, also das Tief nach dem Urlaub, wenn man an den Arbeitsplatz zurückkehrt, lässt sich zumindest etwas lindern.

Die DAK-Gesundheit (Magazin praxis & recht Ausgabe 4/2009) rät, bloß nicht direkt nach der Ankunft aus dem Urlaub wieder an den Arbeitsplatz zu hetzen. Viel besser sei es, so DAK-Experte und Diplom-Psychologe Frank Meiners, mindestens zwei Tage Zeit zwischen Rückkehr und erstem Arbeitstag einzuplanen. Zudem sei es hilfreich, die Arbeit an einem Mittwoch oder Donnerstag wiederaufzunehmen, damit das Wochenende bereits in Sicht ist. Die eine oder andere kleine Urlaubserinnerung und kleine Pausen könnten ihr Übriges tun, so Meiners, um nicht sofort wieder in den alten Trott zu verfallen.

Bild: robmercier00 | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

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