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Wird Home Office zum Gesetz?

Der Wunsch nach Flexibilität und Selbstbestimmung ist seit Beginn der Digitalisierung auch in der Arbeitswelt ein viel diskutiertes Thema. So ist es heutzutage üblich, dass nicht mehr nur Bewerber viele Skills bieten müssen, sondern auch die Unternehmen müssen ein umfangreiches Portfolio an flexiblen Angeboten im Gepäck haben. Hier ist die Rede von Benefits, Home Office, Verpflegung im Büro und ein freundschaftliches Miteinander. Trotzdem dies bereits seit einigen Jahren zunehmend wichtiger wird, gilt das Arbeiten von Zuhause heute noch nicht als fest verankerte Größe innerhalb der Arbeitswelt. Dies soll sich nach Meinung der SPD nun ändern.

Gefordertes Recht auf Home Office

Home Office ist nicht mehr nur ein Wunsch vieler Arbeitnehmer und Bewerber, sondern in diesen Tagen fordert die SPD, dass dieses rechtlich verankert wird. Nach Meinung der Partei soll das Home Office demnach nicht mehr nur ein Privileg für vereinzelte Arbeitnehmer sein, sondern ein Recht, welches jeder Arbeitnehmer in Anspruch nehmen darf. Hierfür veröffentlichte die SPD das Strategiepapier „Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit“.

Was sind die Forderungen?

Die Forderung nach mobilem Arbeiten geht mit weiteren Wünschen einher, welche von Seiten der SPD geäußert wurden. Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Arbeitnehmer ähnliche Wünsche haben.
Zu den Forderungen zählen:

  • Recht auf mobiles Arbeiten und Home Office
  • Nachbesserungen bei den rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Absicherung bei Beschäftigung im Home Office
  • geregelte Arbeitszeiten Zuhause

Wird dem Wunsch nach Flexibilität entsprochen?

Es gibt heute bereits zahlreiche Arbeitgeber, die ihren Angestellten nach Möglichkeit Flexibilität bieten. Allerdings ist nicht jede Arbeit von zu Hause aus durchführbar, auch dann nicht, wenn die Regelung rund um das mobile Arbeiten gesetzlich verankert ist. Aktuell sollen es rund 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sein, die der Theorie nach im Home Office arbeiten könnten. Was jedoch ist mit den anderen 60 Prozent?

Titelbild: fotolia.com; Prostock-studio

19. Februar 2019|SalesLife|