Arbeitswelt

Die Jobsuche ist kein Zuckerschlecken

Du bist auf der Suche nach einem Job? Dann stellst du dir sicher auch die folgenden Fragen: wo fange ich an, wo suche ich, wie gehe ich vor? Im Zweifel sind diese Fragen schnell beantwortet. Stellenanzeigen durchgucken, Bewerbung vorbereiten und an alle interessanten Arbeitgeber schicken. Ist es tatsächlich so einfach? Leider nein. Die Jobsuche nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, muss gut organisiert sein und kann gut und gerne mal an dem eigenen Selbstbewusstsein kratzen. Es gibt zahlreiche Fehler, die einem die Jobsuche zusätzlich erschweren können. Hier die schlimmsten Fehler, die du am besten vermeiden solltest, um bei der Jobsuche Erfolg zu haben:

Die verfluchte Jobsuche

Im ersten Schritt fängt die Jobsuche bereits im Kopf an. Willst du deinen Job wechseln? Musst du deinen Job wechseln? Suchst du neue Herausforderungen? Bereits hier fängt der Prozess der Jobsuche an. Doch während es an dieser Stelle alles noch ganz einfach scheint, kommen die richtigen Herausforderungen erst später auf dich zu. Damit die Jobsuche für dich nicht frustrierend oder gar zu einem Höllentrip wird, gilt es einige Dinge zu beachten.

Folgende Fehler solltest du tunlichst vermeiden:

  • fehlende Planung – Planung ist das A und O bei der Jobsuche, sowohl inhaltlich als auch zeitlich
  • keine relevanten Kontakte – bereits im Vorfeld solltest du dir ein Netzwerk aufbauen, denn Vitamin B kann dir zu deinem Traumjob verhelfen
  • fehlende Motivation – deinen Traumjob findest du nicht, wenn du dich auf alle auch nur annährend passenden Stellenanzeigen bewirbst, mit einer wenig aussagekräftigen, schnell zusammengeschusterten Bewerbung
  • fehlender Überblick – du hast schon 100 Bewerbungen abgeschickt, weißt aber nicht mehr für welche Positionen und bei welchen Unternehmen? Dieser Fehler kann fatal werden, daher ist es sinnvoll sich übersichtlich zu dokumentieren, wann welche Bewerbung wohin geschickt wurde
  • zu hohe Erwartungen – du tust dir selbst keinen Gefallen, wenn du deine Erwartungen (in Bezug auf Gehalt, Position und Benefits zum Beispiel) zu hoch ansetzt
  • mangelhafte Vorbereitung – schon bei der Erstellung der Bewerbung solltest du darauf achten, dass das Anschreiben auf die zu besetzende Stelle zugeschnitten ist. Fehler im Anschreiben (zum Beispiel falsches Unternehmen in der Adresszeile) machen keinen guten ersten Eindruck
  • Selbstzweifel – auch wenn diese sich nicht leicht abstellen lassen, aber du musst nach ein bis zwei Absagen nicht direkt demotiviert das Handtuch werfen, denn die Jobsuche kostet Zeit und Kraft, aber am Ende steht dann im besten Fall ein zu dir passender Job in einem tollen Unternehmen, also bleib motiviert und überzeuge dich selbst davon, dass deine Fähigkeiten von dem richtigen Arbeitgeber auch richtig eingeschätzt werden

Lass dich nicht demotivieren!

Die Jobsuche ist zeitintensiv, fordert viel Geduld und manchmal auch ein gutes Selbstbewusstsein. Absagen sind nie schön, vor allem dann nicht, wenn man in diese Bewerbung extra viel Aufwand und Zeit gesteckt hat. Dennoch: die eigene Motivation sollte nicht darunter leiden. Du verfolgst den Plan, einen Job zu finden, der zu dir passt. Diesen Job zu finden kostet dich einfach Zeit. Sowohl Bewerber und auch Arbeitgeber wollen am Ende natürlich die richtige Entscheidung treffen. Also setz dich selbst nicht zu sehr unter Druck. Die grundlegende Einstellung zum Thema Jobsuche hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bewerbungsprozesse. Wer positiv eingestellt ist, der hat es leichter sich positiv zu präsentieren und potenzielle Arbeitgeber zu überzeugen. Die eigene Einstellung sollte nicht unterschätzt werden und ist ein wichtiger Faktor bei der Jobsuche.

Die äußeren Einflüsse

Neben der eigenen Einstellung und den eigenen Fehlern, die vermieden werden sollten, gibt es natürlich bei der Jobsuche auch noch äußere Einflüsse, welche die Jobsuche nicht immer unbedingt leicht machen. Hierzu gehören zum Beispiel folgende Punkte:

  • keine passenden Stellenanzeigen
  • keine Antworten von den Unternehmen
  • fehlende Wertschätzung für die Bewerber innerhalb des Bewerbungsprozesses

Hier wiederum ist es an den Arbeitgebern, die Bewerbungsprozesse möglichst angenehm für die Kandidaten zu gestalten.

Titelbild: fotolia.com; pictworks

26. Juni 2018|Arbeitswelt|