Arbeitswelt

Korruptionsprävention

  • Geschäftliche Entscheidungen und Handlungen fußen stets auf den geltenden Gesetzen und Bestimmungen im In- und Ausland. Mitarbeiter sind darin zu schulen.
  • Korrektes Verhalten und entschiedenes Vorgehen gegen Korruption beginnen bei der Unternehmensleitung.
  • Zulieferer sind allein auf der wettbewerblichen Basis von Preis, Qualität und Eignung ihrer Leistung auszuwählen.
  • Geschenke sollten wertmäßig so gestaltet sein, dass ihre Annahme vom Empfänger nicht verheimlicht werden muss und ihn nicht in eine verpflichtende Abhängigkeit drängt.
  • Einladungen bedürfen der betriebsinternen Genehmigung.
  • Private und geschäftliche Interessen sind strikt zu trennen.
  • Geschäftspartner werden nicht für private Zwecke beauftragt.
  • Nebentätigkeiten und Kapitalbeteiligungen dürfen nicht zum Schaden des Unternehmens ausgenutzt werden.
  • Zahlungen an Agenten wie Berater, Makler oder Sponsoren sollten so gestaltet sein, dass sie nur als angemessene Vergütung für legitime Dienstleistungen dienen; als Geld zum Zweck der Bestechung sind sie damit ausgeschlossen.
  • Bei Spenden an Parteien, Politiker und Vereinigungen ist das geltende Recht strikt einzuhalten sowie die Firmenleitung zu unterrichten.
  • Prävention gegen Korruption und korruptes Verhalten gehört zur Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter.
  • In sensiblen Bereichen des Unternehmens empfiehlt sich ein regelmäßiger Personalwechsel (Rotation).
  • Eine lückenlose Dokumentation und das Vier-Augen-Prinzip zur Trennung von Handlung und Überprüfung beugen vor.
  • Das regelmäßige Einholen von unterschiedlichen Angeboten wirkt einseitigen Abhängigkeiten von Lieferanten entgegen.
  • Die vollständige und transparente Buchführung ist Grundlage jeder effektiver Korruptionsbekämpfung.
  • Mitarbeiter müssen unbürokratisch und ohne Angst vor Repressalien jeden Hinweis auf Unregelmäßigkeiten an eine Vertrauensperson (Ombudsmann) im Unternehmen melden können.
  • Stichpunktartige Überprüfungen durch eine starke interne Revision mit direkter Anbindung zur Unternehmensleitung wirken abschreckend und beugen vor.

Quelle: Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)

2017-01-10T15:36:31+00:00 24. Oktober 2016|Arbeitswelt|