Arbeitswelt

Neu im Vertrieb? So gelingt das Onboarding!

Du hast einen neuen Job im Vertrieb? Du hast den Arbeitgeber gewechselt? Du bist Neueinsteiger im Vertrieb? Neu zu sein ist generell, egal in welcher Branche, eine gewisse Herausforderung.  Wichtig ist es daher schon im Vorfeld abzuklären, ob es einen Onboarding-Prozess gibt, wie dieser gestaltet wird und ob hierzu Wünsche und Ideen eingebracht werden dürfen. Mit dem Onboarding entscheidet sich für beide Seiten, sowohl für den Bewerber als auch für das Unternehmen, ob der Job das richtige ist, ob jemand im Vertrieb Erfolg haben kann und wird und ob die Arbeitskraft gewinnbringend eingesetzt wird.

Effizientes Onboarding – kein „Sprung ins kalte Wasser“

In vielen Bereichen funktioniert die Einarbeitung frei nach dem Konzept „learning by doing“ oder über den „Sprung ins kalte Wasser“. Wie wenig effektiv das im Vertrieb ist durften viele Vertriebler und auch Unternehmer bereits merken. Daher gilt es auch hier: Vorbereitung ist alles. Sowohl als Bewerber als auch als Unternehmer sollte man sich im Vorfeld über ein Onboarding-Konzept im Klaren sein. Hierbei gilt es die Einarbeitung effektiv zu gestaltet. Im besten Fall läuft die Einarbeitung nach einem festgelegten Plan ab, damit nichts vergessen wird und der neue Mitarbeiter ganzheitlich und damit auch effektiv eingearbeitet wird.

Optimales Onboarding als Bewerber

In erster Linie ist es natürlich die Aufgabe des Unternehmens, einen entsprechenden Onboarding-Prozess zu gestalten. Damit wird dafür gesorgt, dass neue Mitarbeiter optimal eingearbeitet werden. Hier gilt es sowohl in der Vorbereitung, während der Einarbeitung und auch danach umfassend zu informieren, Feedback zu geben und nachzufragen. Gerade die Kommunikation zwischen neuen Mitarbeitern und Vorgesetzten ist wichtig und kann dazu führen, dass die Einarbeitung auf beiden Seiten gut funktioniert. Doch nicht nur das Unternehmen hat eine Verantwortlichkeit im Zusammenhang mit dem Onboarding. Auch die Neulinge haben eine gewisse Verantwortung sich selbst in das Unternehmen zu integrieren.

Was können neue Mitarbeiter tun, um das Onboarding positiv zu unterstützen:

  • Offenheit: Wichtig ist es, besonders am Anfang, sich offen zu präsentieren. Hierbei geht es nicht nur um Offenheit gegenüber Vorgesetzten, sondern vor allem auch um eine offene Einstellung gegenüber Kollegen aus der eigenen, aber auch aus anderen Abteilungen.
  • Interesse: Nachfragen hilft! Wer erwartet, dass einem alle Informationen auf dem Silbertablett serviert werden, liegt falsch. Transparenz ist nur zu erwarten, wenn man selbst auch interessiert ist, nachfragt, recherchiert und sich erkundigt.
  • Information: Wer sich informiert ist am Ende schlauer. Sowohl im Vorfeld als auch während des Onboardings schadet es nicht, sich selbst zusätzlich zu informieren, vielleicht auch über den eigenen Bereich hinaus. So erfährt man, welche ganzheitlichen Ziele das Unternehmen verfolgt, wie sich die gesamte Produktpalette zusammensetzt und so weiter. Je besser du dich auskennst, desto besser kannst du dann wiederum deinen Job im Vertrieb ausüben.
  • Feedback: Feedback gilt als eines der Schlüsselwörter im Bereich der Kommunikation. Als Neuling im Vertrieb solltest du Feedback annehmen, nach Feedback Fragen und durchaus auch selbst im Zusammenhang mit dem Onboarding-Prozess Feedback geben. Was läuft beim Onboarding gut? Wo fehlen Informationen? Was würdest du dir außerdem wünschen?

Erfolg im Vertrieb durch ein gutes Onboarding-System

Sowohl im Vertrieb als auch in anderen Bereichen hat sich ein gutes Onboarding-System bereits bewährt. Auch wenn es erst einmal so aussieht, als würde der Onboarding-Prozess viel Arbeitszeit und damit auch Geld verschlingen, so ist dieses im Endeffekt für beide Seiten sinnvoll investiert. Ist ein Neuling im Vertrieb optimal eingearbeitet haben sowohl die neue Mitarbeiterin/der neue Mitarbeiter als auch das Unternehmen einen Mehrwert. Der/die Mitarbeiter/in fühlt sich gut aufgenommen, gut informiert und sicher darin den neuen Job auszuführen. Das Unternehmen wiederum hat Geld in die Einarbeitung investiert, damit die Leistung der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters gut ist und sie/er zudem optimal in das Unternehmen passt.

Titelbild: fotolia.com; Marco2811

24. Mai 2018|Arbeitswelt|