Bewerbungscoach

Nervosität vor dem Vorstellungsgespräch

Gerade, wenn man am Anfang seiner Berufstätigkeit steht, dann kann man die Nervosität vor Gesprächen kaum abstellen! Oder auch, wenn man sich lange nicht beworben hat. Können Sie ganz grundsätzlich etwas dazu sagen, wie man am besten die Gelassenheit erreicht, von der Sie in Ihrer letzten Antwort geschrieben haben?

Was tun gegen Nervosität?

Was für ein Typ sind Sie? Eher „Wow, prima, ein Vorstellungsgespräch!“? Dann sind Sie zwar gelassen, laufen aber vermutlich eher Gefahr, so ein Gespräch auf die leichte Schulter zu nehmen. Vielleicht können Sie sich dann aus einem Mangel an Vorbereitung nicht angemessen präsentieren. Oder bekommen Sie vor Nervosität schweißnasse Hände, wenn die Einladung vor Ihnen liegt? Obwohl Sie alles getan haben, um ebendies Ergebnis zu erreichen?

Ein gewisser Grad an Nervosität – oder auch Lampenfieber – vor wichtigen Gesprächen ist normal. Ein Vorstellungsgespräch zählt mit Sicherheit dazu! Richtig schwierig wird es erst dann, wenn jemand vor lauter Nervosität Gefahr läuft, ständig den Faden zu verlieren.

Hilfreich ist es, Selbsterforschung zu betreiben. Woher kommt die Nervosität denn genau? Häufig liegt es an dem Druck, den man sich selbst erzeugt. Man will die Stelle unbedingt haben, man zweifelt daran, gut genug zu sein, man meint, keine Schwäche zeigen zu dürfen! Um nur ein paar Beispiele zu nennen, wie man sich im Vorfeld verrückt machen kann!

Negative Gedanken abstellen

All solche Gedanken blockieren eher, als dass sie weiter helfen. Denn vor lauter Sorge, alles richtig zu machen, ist man meist nicht mehr in der Lage, sich auf sein Gegenüber einzustellen, zuzuhören, was gefragt wird, spontan zu reagieren. Man ist nur noch bei sich und nicht mehr offen für seine Umgebung.

Gelassenheit könnte bringen, sich vor Augen zu führen, dass Sie immerhin für ein Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Sie können also davon ausgehen, dass Sie nach Ihrer Schriftform attraktiv und qualifiziert für den Job erscheinen. Eine große Hürde haben Sie also schon genommen.

Man sollte sich also frei machen von solchen Gedanken. Alles richtig machen können Sie schon deshalb nicht, weil jeder darunter etwas anderes versteht. Und Sie können nun mal nicht in den Kopf Ihres Gesprächspartners hineinschauen, um herausfinden, was der wohl denken und erwarten mag. Vergessen Sie also den Gedanken, perfekt zu sein – gut reicht völlig aus!

24. Oktober 2016|Bewerbungscoach|