Wie wichtig ist die Abschlussnote?

• Zu vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf auch relevante Zeugnisse. Sei es das Ausbildungszeugnis oder der Nachweis über den Bachelor-/Master- oder Diplomabschluss. Wie wichtig sind dabei eigentlich die einzelnen Zensuren oder die Abschlussnote bei der Beurteilung, ob ich für die ausgeschriebene Vakanz geeignet bin oder nicht? Achten Personaler denn darauf, ob ich meine Ausbildung zum Beispiel mit 1,8 oder 2,3 abgeschlossen habe?

Abschlussnote

Die Frage nach der Bedeutung von Abschlussnoten lässt sich am besten im Stile von „Fragen an Radio Eriwan“ beantworten: „Ja, im Prinzip sind Abschlussnoten wichtig, aber …“

Eine Abschlussnote ist wichtig nach dem Ende der Ausbildung. Denn zu diesem Zeitpunkt liegen bei einer Bewerbung nur diese einigermaßen objektiven Auskünfte über den Bewerber vor. Damit ist die Note (oder auch die Noten – wenn man die Noten des höchsten Bildungsabschlusses mit einbezieht) so etwas wie eine Referenz und auch ein Versprechen für die Zukunft über die Leistungsfähigkeit des jungen Menschen. Und das ganz unbeschadet dessen, dass Noten nicht unbedingt eine sehr hohe Aussagekraft haben, wie sich jemand im Berufsleben bewähren wird.

Abschlussnote oder Berufserfahrung?

Je weiter man sich von seiner Schul- und Ausbildungszeit entfernt, umso unwichtiger werden Noten. Dafür tritt die berufliche Entwicklung in den Vordergrund: Entwickelt sich der Verantwortungsrahmen nach oben? Wie ist die Entwicklung in Bezug auf übertragene Aufgaben? Gibt es interne Beförderungen oder wird Aufstieg (regelmäßig) über Unternehmenswechsel realisiert?

Die Tatsache übrigens, ob jemand mit 1,8 oder 2,3 abgeschlossen hat, ist in der Regel nicht ausschlaggebend. Natürlich gibt es Unternehmen, die eine obere Grenze setzen. Das ist aber sicher nicht die Mehrzahl. Normalerweise dürfte der Unterschied in der Bewertung eher bei einer Spanne von 1,8 zu 3,7 liegen.

Bildrechte/Quellenangabe: salesjob-Redaktion

Zurück