Karriere im Vertrieb
  • Selbsttest Vertrieb

Für den Vertrieb geboren? – ein Selbsttest

Vertrieb liebt oder hasst man, so sehen es viele innerhalb der Branche. Anderseits gibt es jedoch auch die Möglichkeit, sich Tätigkeiten im Vertrieb anzutrainieren. Grundsätzlich ist jedoch davon auszugehen, dass zumindest die Grundeinstellung eines potenziellen Vertrieblers gegeben sein sollte. Du willst dich gerade in die Berufswelt stürzen oder neu orientieren? Du bist dir nicht sicher, ob der Vertrieb deine Leidenschaft ist oder zu einer werden könnte? Mit einem kleinen (aufheiternden und nicht an allen Stellen ganz ernst gemeinten) Quiz, kannst du herausfinden, ob dir das Verkaufstalent schon in die Wiege gelegt wurde…

  1. Das Wochenende steht vor der Tür. Eigentlich wolltest du mit deiner besten Freundin einen gemütlichen Abend in eurer Stammkneipe verbringen. Nun schreibt sie dir, dass ein Kollege euch gerne auf seiner Vernissage dabei hätte, um ihn zu unterstützen und vielleicht beim Verkaufen der Bilder zu helfen. Du….
    1. … sagst deiner Freundin, dass du ihr sowieso schon absagen wolltest, weil du dich nicht so gut fühlst, womit sie schon gerechnet hat, weil sie weiß, dass du nicht gerne von vielen Menschen umgeben bist.
    2. … freust dich auf einen abwechslungsreichen Abend. Bei der Vernissage angekommen gehst du mit deiner besten Freundin herum und schaust dir die Bilder an, um währenddessen lautstark mit ihr zu besprechen, dass du am liebsten gleich alle kaufen würdest!
    3. …schreibst ihr, dass du schon auf dem Weg bist. Von zu Hause nimmst du noch einen Auktionshammer mit, denn nur ein Kunstwerk verkaufen ist keine Option, die Bilder sollen alle an den Mann/die Frau gebracht werden. Auf dem Weg zur Vernissage denkst du dir kreative Verkaufsslogans aus und bei deiner Ankunft ist das erste was du machst, den richtigen Ort für die Auktion zu finden und deine Freunde mit der Verkaufsidee zu begeistern.
  1. Du bist auf einem Städtetrip in Barcelona. Eigentlich hattest du dir die genaue Route für dein Sightseeing zurechtgelegt, doch nun hast du dich doch irgendwie verlaufen und hast dadurch die Orientierung verloren. Spanisch sprichst du leider nicht. Was tust du, um wieder zurück zu deinem Hotel zu finden?
    1. Du läufst so lange herum, bis du etwas siehst, was du wiedererkennst oder bis du Straßenschilder siehst, auf denen der Bezirk deines Hotels steht, diesen hast du dir zum Glück gemerkt!
    2. Du gehst in das nächste Souvenir-Geschäft, welches du an der Hauptstraße siehst, um dir vor Ort eine Stadtkarte zu kaufen und dich anhand der Straßenschilder orientieren zu können. Der Verkäufer fand dein unbeholfenes Spanisch so sympathisch, dass du gleich zwei Euro sparen konntest.
    3. Du sprichst alle Personen an, die dir begegnen, auf Englisch und mit ein paar Wortfetzen in Spanisch. Dabei erfährst du nicht nur, wie du zu deinem Hotel zurückkommst, sondern kommst mit Einheimischen ins Gespräch, mit denen du direkt in eine Bar in der Nähe gehst, wo du zur Weinprobe einheimischer Weine eingeladen wirst und einen lustigen Abend erlebst.
  1. Deine Mutter hat dich überredet, zu Hause auszusortieren und mit ihr gemeinsam einen Flohmarktstand zu mieten, um die Sachen zu verscherbeln.
    1. Du sortierst eine Kiste mit alten Sachen aus. Am Tag des Flohmarkts hast du plötzlich mit deinem Magen zu tun, sodass deine Mutter deinen Vater mit zum Flohmarkt nimmt und deine Kiste einlädt, um die Sachen vor Ort zu verkaufen.
    2. Du hast zwar keine Lust, aber hast genug Zeug, welches bei dir zu Hause nur einstaubt. Außerdem kannst du jeden Euro gebrauchen. Daher packst du einige Sachen zusammen und am Flohmarkttag nutzt du die Zeit hinter dem Stand mit deiner Mutter, um beim Kaffee nett zu plauschen. Die Sachen hast du schön angeordnet, sodass diese sich so gut wie von alleine verkaufen sollten.
    3. Du gehst motiviert ans Werk, sortierst aus – nach Themen natürlich, schreibst ein Konzept für den Stand und bastelst Sonderangebots-Schilder. Am Flohmarktstand übernimmt deine Mutter die Kasse und du stehst vor dem Stand, um eure angepriesene Ware an den Mann zu bringen. Der Krempel soll ja nicht wieder mit nach Hause!
  1. Dein eigener Umzug steht vor der Tür. Du erstellst eine Facebook-Veranstaltung, zu der du deine Freunde einlädst, um zahlreiche Helfer für diesen Tag zu motivieren.
    1. Die Veranstaltung erklärt sich ja quasi von selbst, da brauch man die Personen dann nicht noch einmal explizit nach Hilfe zu fragen. Wenn keiner sich bei dir meldet bzw. auf „Zusagen“ klickt, dann wirst du wohl tief in die Tasche greifen und ein Umzugsunternehmen beauftragen müssen.
    2. Du hast zwar Angst, dass sich keiner melden wird oder alle absagen, kündigst aber schon in der Veranstaltung an, dass freiwillige Helfer mit Kaffee am Umzugstag empfangen werden, damit wenigstens 2-3 Personen motiviert sind.
    3. Statt die Veranstaltung „Umzug“ zu nennen und deine Freunde so abzuschrecken, erstellst du direkt eine Veranstaltung mit dem Titel Umzugsparty. Du wirbst mit Kaffee, Snacks, Feierabendbier und vor allem jeder Menge Spaß, um alle eingeladenen Freunde zu motivieren, bei diesem Tag und vor allem diesem unvergesslichen Erlebnis dabei zu sein.
  1. Dein Internet zu Hause funktioniert plötzlich nicht mehr. Du…
    1. …versuchst durch Stecker-Ziehen und Neustarten das WLAN wieder in Gang zu kriegen. Im Internet werden keine aktuellen Störungen angezeigt. Nachdem alles erfolglos bleibt, entschließt du dich zu warten, bis es wieder geht und machst es dir mit einem Buch gemütlich.
    2. …entschließt nach einem Neustart und dem Störungscheck wiederwillig beim Internetanbieter anzurufen. Als du einen Mitarbeiter am Telefon hast, entschuldigst du dich mehrfach für die Störung, befolgst alle Anweisungen, obwohl du diese zuvor schon ausprobiert hattest und bedankst dich nachdem der Mitarbeiter über einen Systemneustart von der Zentrale aus, das Internet wieder zum Laufen bekommen hat.
    3. …rufst direkt bei deinem Internetanbieter an. Ausführlich erklärst du dem Mitarbeiter am Telefon, dass Störungen dieser Art in letzter Zeit häufiger vorkommen und du das Internet zu Hause aber zum Arbeiten brauchst. Deine Taktik geht auf, durch geschickte Kommunikationsmanöver und neben der Beseitigung der Störung bietet der Mitarbeiter dir zusätzlich neue und günstigere Konditionen an, damit du bei dem Anbieter bleibst. Das Telefonat war ein voller Erfolg für dich.

Ergebnisse:

Zähle nun einfach die Antworten zusammen, die du in den jeweiligen Kategorien a), b) und c) gegeben hast, um zu erfahren, welcher Typ du bist.

Am meisten a)

Vertrieb? Dies scheint ein Fremdwort für dich zu sein. Du hast Angst vor einem „nein“ und nimmst in den meisten Fällen lieber den einfacheren Weg. Dich selbst zu präsentieren ist oftmals schon eine Herausforderung, noch weniger kannst du dir Vorstellen jeden Tag in Vollzeit ein Produkt zu bewerben oder zu verkaufen. An dir ist wahrlich kein Vertriebler verloren gegangen.

Am meisten b)

Menschenscheu bist du nicht auch und in manchen Situationen stehst du sogar gerne im Mittelpunkt. Dennoch ist es schwierig für dich mit Ablehnung umzugehen. Bekommst du ein positives Feedback, dann motiviert dich das, sagt jemand „nein“, dann bist du enttäuscht und ziehst dich zurück, statt es noch einmal zu probieren. Potenzial für den Vertrieb ist hier jedoch vorhanden. Mit ein wenig Übung und vielleicht entsprechenden Tipps und Trainings könntest du daher in der Vertriebsbranche durchaus erfolgreich sein.

Am meisten c)

Du bist der geborene Verkäufer. Du liebst es dich selbst und Produkte, von denen du überzeugt bist, in Szene zu setzen. Ein „Nein“ motiviert dich nur, es weiter zu versuchen. Dies war schon in der Grundschule so, als du die Pausenbrote verkauft hast, die dir selbst nicht schmeckten. Sowohl privat als auch beruflich ist handeln und feilschen deine Leidenschaft, deiner Meinung nach gibt es nichts, was du nicht erfolgreich an den Mann bringen solltest. Wenn du nicht im Vertrieb arbeitest, dann solltest du spätestens jetzt damit anfangen.

Titelbild: fotolia.com; auremar

2017-11-23T08:10:50+00:00 23. November 2017|Karriere im Vertrieb|