Karriere im Vertrieb

Studie: Wohnen in Deutschland

Die Kernaussage der kürzlich veröffentlichten Studie Wohnen in Deutschland: „Zwei von drei Haushalten könnten in den eigenen vier Wänden wohnen.“ Bislang lebt nur die Hälfte der Deutschen in der eigenen Immobilie, wie die Studie, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos AG und vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde, zeigt. Dabei, so ist sich Prof. Dr. Joachim Wuermeling sicher, steigere das Leben in den eigenen vier Wänden das Wohlbefinden.

Eigenheimbesitzer sind zufriedener

So gaben 95 Prozent der Eigenheimbesitzer an, mit ihrer Wohnsituation zufrieden zu sein, während dies bei den Mietern nur 74 Prozent sagten. Die Hauptgründe für den Erwerb einer Immobilie sind den Studienergebnissen zufolge und neben dem Wunsch in den eigenen vier Wänden zu leben, Gestaltungsfreiheit, Sicherheit vor Kündigung durch den Vermieter sowie der Beitrag zur Altersvorsorge.

Außerdem sieht jeder Zweite die derzeitige Niedrigzinsphase als geeigneten Zeitpunkt, um preiswert eine Immobilie zu finanzieren. Mieter zu Eigentümern zu machen, ist Wuermeling zufolge  „(…) der Königsweg zur Bekämpfung von Wohnungsmangel“.

Wohneigentum lohnt sich – finden 69 Prozent der Befragten

Und die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht. Immerhin 69 Prozent finden, dass sich Wohneigentum durchaus lohnt und sogar zwei von drei Haushalten könnten sich die eigene Immobilie auch leisten.

Abgehalten würden viele jedoch beispielsweise hohen Erwerbsnebenkosten. Abgesehen davon sei eine kompetente Beratung unerlässlich, da es sich um eine Investition fürs Leben halte. Der Studie zufolge vertrauen in dieser Situation viele den Genossenschaftsbanken. Eine umfassende Betreuung von der Kaufentscheidung bis hin zur Schlüsselübergabe kommt aber auch Hausverkäufern zu, die dieser Aufgabe durch die generelle Professionalisierung der Branche heute um einiges besser gewachsen sind.

05.06.2014

2017-03-22T20:53:25+00:00 24. Oktober 2016|Karriere im Vertrieb|