Lifestyle

Gesunde Ernährung als Außendienstler?

Der Job ist nicht alles. Gerade im Zusammenhang mit dem Thema Work-Life-Balance wird das in der heutigen Zeit immer mehr thematisiert. Lifestyle und Freizeit sollten für die meisten Angestellten immer wichtiger sein. Doch wie macht man das eigentlich, wenn man als Außendienstler im Vertrieb tätig ist und viel auf Reisen? Bleibt hier ausreichend Zeit für Freizeit? Kann man sich gesund ernähren, wenn keine Zeit zum Kochen bleibt?

Keine Zeit für gesunde Ernährung?

Vor allem auf den Social-Media-Kanälen gibt es zahlreiche Influencer und Fitnessbegeisterte, die nicht nur Sport als optimale Freizeitbeschäftigung sehen, sondern auch dem Trend folgen, sich langfristig gesund zu ernähren. Gesunde Ernährung ist demnach ein wichtiges Thema der heutigen Zeit. Das Interesse ist da, doch an der Umsetzung scheint es oftmals zu scheitern. Wie soll es ein Außendienstmitarbeiter schaffen, sich bei zahlreichen Geschäftsreisen und einem unbeständigen Arbeitsalltag gesund zu ernähren? Mittagessen auf Rasthöfen, Geschäftsessen am späten Abend und ungesunde Snacks für Zwischendurch gehören hier in der Regel eher zum Arbeitsalltag. Wenn die Kunden dann noch ein Stück Kuchen zum Kaffee anbieten, dann sagt man auch nicht nein, weil letztendlich ist es dann ja auch egal.

Meal-Prep als Trend für Jedermann!

Bei einem stressigen Berufsalltag gibt es demnach zwei Probleme: gesunde Ernährung kommt oft zu kurz und generell bleibt wenig bis gar keine Zeit zum Kochen. Etwas für die Woche vorzukochen scheint demnach für viele Berufstätige erst einmal undenkbar. Der Trend des Meal-Preps löst beide Probleme auf einmal: es muss nicht viel Zeit für das Kochen aufgewendet werden und trotzdem ist man die ganze Zeit mit gesundem, leckerem und vor allem sättigendem Essen versorgt. Demnach bleibt dann sogar noch Zeit für Freizeit, Sport, Familie und Freunde. Meal-Prep ist die Abkürzung von dem englischen Begriff „Meal Preparation“. Zu Deutsch bedeutet das „Vorkochen von Mahlzeiten“.  Gerade am Anfang ist es hierbei wichtig, die Rezepte für die kommende Woche zu planen, eine Zutatenliste zu erstellen, entsprechende Lebensmittel einzukaufen und dann die Gerichte vorzubereiten.

Meal-Prep-Tipps für Anfänger

Meal-Prep klingt nach etwas, was genau das Richtige für dich und deinen Berufsalltag zu sein scheint, vor allem weil die Zeitersparnis hierbei so enorm ist? Dann haben wir hier die folgenden acht Tipps für dich, die dir den Anfang erleichtern sollen:

  1. Vorbereitung ist alles: beim Meal-Prep ist die Planung besonders wichtig. Was willst du für die nächsten Tage vorkochen, welche Lebensmittel brauchst du dazu und wie kannst du wenig einkaufen und trotzdem abwechslungsreich essen in den nächsten Tagen?
  2. Klein anfangen: gerade als Anfänger ist es schlau, nicht direkt für die ganze Woche vorkochen zu wollen, sondern mit dem Vorkochen für rund drei Tage anzufangen.
  3. Fester Kochtag: zu Beginn ist es empfehlenswert sich einen Tag festzulegen, an dem das Vorkochen stattfinden soll. Besonders geeignet hierfür ist der Sonntag, denn hier ist meistens genug Zeit vorhanden und man kann bereits am Vortag die Einkäufe erledigen.
  4. Wenig Komponenten: entscheide dich bei der Meal-Prep-Planung für wenige Zutaten, die unterschiedlich kombiniert werden können. So bleibt der Einkauf übersichtlich, das vorbereitete Essen aber dennoch abwechslungsreich.
  5. Gefrierschrank als neuer bester Freund: beim Vorkochen für eine Woche ist es wichtig, dass die Gerichte, sobald sie vorbereitet sind, eingefroren werden. Daher gilt es zu bedenken nur Zutaten zu verwenden, die durch das Einfrieren nicht an Geschmack verlieren.
  6. Lunchboxen: es gibt bereits Lunchboxen, die speziell für Meal-Prep geeignet sind. Wichtig ist es, dass die Mahlzeiten direkt beim Vorkochen entsprechend portioniert und dann kaltgestellt oder eingefroren werden. Dann müssen die Boxen morgens nur noch aus dem Kühlschrank genommen und in die Arbeitstasche gepackt werden.
  7. Gesunde Snacks: neben den Hauptmahlzeiten für die Arbeitstage kann beim Vorkochen auch direkt an kleine Zwischenmahlzeiten gedacht werden. Du kannst dir zum Beispiel Gemüse in Streifen schneiden und einen Dip dazu vorbereiten, einen Obstsalat anmischen, Nüsse in kleinen Dosen portionieren oder Salate in Schichten in Einmachgläsern vorbereiten.
  8. Gesunde Zutaten als Plus: wer sich mit dem Meal-Prep beschäftigt kann sich hierbei gleichzeitig mit der Zusammensetzung der Gerichte auseinandersetzen. Gesund sollten sie sein. Zu empfehlen sind Gerichte, die sich aus einer Proteinquelle, Gemüse und guten Kohlenhydraten zusammensetzen. Als Snacks eignen sich besonders vitaminreiche Lebensmittel ebenso wie Snacks, die hochwertige Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Titelbild: fotolia.com; Hetizia

7. Februar 2018|Lifestyle|