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Ist das Homeoffice ineffizient? Wie die Produktivität zu Hause nicht verloren geht!

Homeoffice stellt in der heutigen Zeit für viele Angestellte eine große Verlockung dar. Man kann sich den Arbeitsweg sparen, muss sich nicht bürotauglich anziehen und sich im Vorfeld keine Gedanken über eine mögliche Mahlzeit für die Mittagspause machen. Ist man dann auch noch flexibel in den Arbeitszeiten, dann kann man auch in Etappen arbeiten oder einfach dann, wenn man am produktivsten ist. Doch ist man im Homeoffice überhaupt produktiv? Wie schafft man es seine Arbeit zu Hause effizient zu gestalten, ohne sich ablenken zu lassen?

Homeoffice – ein richtiger Arbeitsplatz zu Hause

Wohl am wichtigsten ist es, dass man das Homeoffice als richtigen Arbeitsplatz anerkennt. Dies ist nicht nur gedanklich zu empfehlen, sondern sollte auch optisch umgesetzt werden. Richte dir einen tatsächlichen Arbeitsplatz zu Hause ein. Hiermit ist ein fester Platz gemeint, der im besten Fall nicht eine bequeme Ecke auf dem Sofa sein sollte. Wenn es nicht direkt ein Bürozimmer oder ein Schreibtisch ist, dann wenigstens ein fester Platz am Esstisch. Möglich ist es auch das Homeoffice in ein nahegelegenes Café zu verlegen. Ist sogar zu empfehlen, wenn man viel von zu Hause aus arbeitet und einfach mal ein wenig Abwechslung braucht.

Ein Tag im Homeoffice ist ein richtiger Arbeitstag

Auch wenn das Homeoffice generell viel Flexibilität mit sich bringt, so sollte man sich seinen Arbeitstag zu Hause dennoch planen. Hier gilt es sich feste Arbeits- und Pausenzeiten festzulegen und diese einzuhalten. Auch macht es Sinn, seinen Arbeitstag zu Hause schon im Vorfeld zu strukturieren. Welche Arbeiten sollen erledigt werden, welche Aufgaben müssen abgeschlossen werden, wie soll die Arbeitszeit an dem Tag aufgeteilt werden und welchen Projekten möchte man sich widmen? Das Abarbeiten festgelegter Aufgaben hilft dabei, seinen Arbeitstag zu Hause effizient zu nutzen, sich nicht ablenken zu lassen und strukturiert vorzugehen. Um Ablenkungen zu vermeiden ist es wichtig, sich vorzustellen, dass der Homeoffice-Tag wie ein Arbeitstag zu verstehen ist. „Bitte nicht stören“ ist gerade im Zusammenhang mit Mitbewohnern oder Familienmitgliedern im gleichen Haushalt ein sinnvoller Satz, den es zu kommunizieren gilt.

Homeoffice – eine Typfrage

Auch wenn das Homeoffice für viele erst einmal verlockend klingt, so ist es nicht für jeden etwas. Manchen Mitarbeitern liegt es einfach nicht, sich einen Arbeitsplatz zu Hause einzurichten. Auch wenn hier versucht werden kann, privat und beruflich zu trennen, durch feste Zeiten, einen festen Arbeitsplatz und Checklisten, so gibt es Menschen, die zu Hause nicht so effizient arbeiten können wie im Büro. Dies muss jeder für dich selbst entscheiden. Genauso ist es zu empfehlen, seinen Arbeitstag zu Hause nicht im Pyjama oder Jogginganzug zu verbringen. Manche Homeoffice-Profis sind überzeugt davon, dass ein entsprechender Kleidungsstil auch zu Hause die Performance bei der Arbeit verbessern kann. Auch hierbei ist jedoch davon auszugehen, dass es eine Typfrage ist, ob man im feinen Zwirn oder eben im Jogginganzug unterschiedliche, die gleichen oder besserer bzw. schlechtere Ergebnisse bei der Arbeit erzielt.

Titelbild: fotolia.com; deagreez

2018-06-07T08:04:03+00:00 7. Juni 2018|Lifestyle|