saleslexikon

Aftersales Engineer

Der Aftersales Engineer ist dem immer wichtiger werdenden Bereich des After-Sales-Managements zugeordnet. Sucht ein Unternehmen in einem Stellenangebot einen Aftersales Engineer oder Aftersales Ingenieur, so ist eine der wichtigsten Voraussetzungen sicherlich ein abgeschlossenes Ingenieursstudium – neben den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und dem serviceorientierten Denken.

Die Aufgaben eines Aftersales Ingenieurs

Der Aftersales Ingenieur betreut den Kunden nach der Verkaufsabwicklung weiter und steht ihm mit seinem spezifischen Fachwissen in allen Fragen der Kundenzufriedenheit zur Verfügung. Hierzu zählen je nach Organisation des Unternehmens auch die Bereiche Service und Wartung, Ersatzteilbeschaffung, Reparatur und Reklamation.

Zu seinen Aufgaben zählt auch die interne Kooperation mit der Entwicklung, dem Einkauf, der Arbeitstechnik, der Produktion und der Qualitätssicherung. Das After-Sales-Management will den Kunden nachträglich in seiner Kaufentscheidung bestätigen, ihn möglichst zu Wiederholungs- und Zusatzkäufen anregen und die allgemeine Kundenzufriedenheit erhöhen. Nur die intensive Betreuung des Kunden – auch mit dem nötigen technischen Know-how über die gesamte Nutzungsdauer des Produkts oder der Dienstleistung sichert langfristig die Kundenbindung und verhindert den Wechsel zu anderen Anbietern.

Darüber hinaus erhoffen sich Unternehmen durch das After-Sales-Management mehr Informationen über Kundenwünsche, Kundenzufriedenheit und Markttrends. Diese Erkenntnisse fließen dann auch in die Planung, Produktion und Vermarktung zukünftiger Produkte und Dienstleistungen mit ein.

After-Sales-Management ist ein wichtiger Teil des Kundenbeziehungsmanagements – auch Customer Relationship Management / kurz: CRM genannt.

Bild: RainerSturm | pixelio.de

2017-01-10T15:40:08+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|