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Angebot

Angebot ist in der Volkswirtschaftslehre die Menge aller zum Verkauf stehenden Güter. Im rechtlichen Sinn ist unter Angebot auch die Willenserklärung des Anbietenden zu verstehen, welcher seinem Gegenüber den Abschluss eines Vertrages anträgt, der zum Zustandekommen nur noch annehmen muss.

Angebotserstellung: Beispiele

Ein Angebot in betriebswirtschaftlichen Sinn ist jedoch eine Willenserklärung, Güter oder Dienstleistungen zu bestimmten Bedingungen verkaufen zu wollen. Ausführliche Angebote werden schriftlich erstellt und sollen Aufschluss geben über Art, Güte und Beschaffenheit von Ware, deren Menge und Preis, Liefer- und Zahlungsbedingungen, Erfüllungsort und Gerichtsstand. Diese Erstellung von Angeboten findet statt, damit der Kunde eine verbindliche Angabe darüber hat, was ihn die angebotenen Waren oder Dienstleistungen kosten werden. Angebote können ganz einfach auf Preisblättern oder Tafeln unterbreitet werden, aber auch hochkomplexe Angebotsschreiben, wie z.B. für Bauprojekte, die viele Akten enthalten, können geschrieben werden.

Bestandteile der Angebotserstellung sollten je nach Branche verschieden ausfallen. Wichtig ist die Aufstellung der Produkte und Dienstleistungen, mit denen der Kunde beliefert wird. Aber auch die Ermittlung des Personalaufwandes, der Rahmenbedingungen in technischer, rechtlicher und kaufmännischer Hinsicht sind nicht zu unterschätzende Aspekte von Angeboten. Nicht zuletzt spielt auch eine Vorkalkulation der Gesamtkosten eine entscheidende Rolle, denn bei der Vergabe von Projekten ist in den meisten Fällen der Anbieter mit den geringsten Kosten im Vorteil.

Im Vorfeld einer jeden Angebotserstellung sollte stets die Projektselektion stattfinden, damit die Kosten für die Angebotserstellung gesenkt werden, denn die Kosten der Angebotserstellung können bis zu mehreren Prozent des zu erwartenden Umsatzes ausmachen.

Bild: S. Hofschlaeger | pixelio.de

2017-01-10T15:40:10+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|