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Export

Als Export bezeichnet man den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen auf Auslandsmärkten. Unternehmen bietet der Export die Chance, das eigene Absatzpotential wesentlich zu erhöhen. Die Ausfuhr ist grundsätzlich genehmigungsfrei, wird aber durch einige Ausnahmen nach den Vorschriften des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) eingeschränkt.

Im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird bei Export die Menge der von einer Volkswirtschaft in andere Volkswirtschaften gelieferten Güter bezeichnet. Diese wiederum stellen sich für die andere Volkswirtschaft als Importe dar.

Waren- und Dienstleistungsexport

Natürlich können außer Waren auch Dienstleistungen exportiert werden (Dienstleistungsexport). Dieser findet aber im Vergleich zum Warenexport nur in einem deutlich geringeren Umfang statt. Sowohl der Waren-, als auch der Dienstleistungsexport sind Bestandteil des Bruttoinlandsproduktes, ihre Bilanzen sind Teilbilanzen der Leistungsbilanz, die von der Deutschen Bundesbank erstellt wird.

Eine Volkswirtschaft, die zum größten Teil für den Export produziert, wird als Exportland bezeichnet. Alle weltweit exportierten Güter von Volkswirtschaften werden als Weltexport bezeichnet. Dieser müsste rein rechnerisch dem Weltimport entsprechen, da jeder Export dem Import eines anderen Landes entspricht. Aufgrund von statistischen Ungenauigkeiten gleichen sich Weltimport und Weltexport nicht genau aus.

Export Deutschland

Im Internationalen Vergleich gesehen, erreichen Deutschland und Japan regelmäßig positive Außenbeiträge. D.h. diese beiden Länder exportieren regelmäßig weitaus mehr, als sie importieren. Deutschland gilt als Exportweltmeister.

Bild:  RainerSturm | pixelio.de

2017-01-10T15:40:25+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|