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Forderungsmanagement

Unternehmen gewähren ihren Kunden auf erbrachte Lieferungen und Leistungen in der Regel Kredite, indem sie Zahlungsziele einräumen. Das Forderungsmanagement, auch Kreditmanagement genannt, leitet, gewährt und verwaltet diese Kredite. Ziel des Forderungsmanagements ist es, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die notwendige Liquidität des Unternehmens jederzeit zu wahren. Auch das Einfordern von Zahlungen ist ein Aufgabenfeld des Forderungsmanagements.

Auskunft über Unregelmäßigkeiten im Kundenumfeld

Immer wichtiger wird das Kreditmanagement für Unternehmen, da steigende Insolvenzzahlen und die schlechte Zahlungsmoral das Ausfall- und Liquiditätsrisiko deutlich erhöhen. Deshalb werden gezielt Frühwarnssysteme genutzt, um frühzeitig Informationen über Unregelmäßigkeiten und andere Auffälligkeiten im Kundenumfeld und -verhalten zu gewinnen.

Anaylse im Forderungsmanagement

Eines dieser Instrumente des Forderungsmanagements ist die Analyse des Portfolios. Zielgerichtet wird hier die Risikostruktur aller Kunden und Geschäftspartner analysiert. Dieses geschieht auf den unterschiedlichsten Ebenen wie Risikoklassen, Branchen oder Kundenprofilen. Ziel ist es auch hier, die Kunden immer mit Hinblick auf strategische Maßnahmen zu analysieren und in einem zweiten Schritt zu bewerten. Auf diesem Wege ist es möglich, Vertriebsprozesse zu optimieren, neue Marktchancen zu ergreifen und so Erfolg kontrollierbar zu machen.

Vorteile des Forderungsmanagements

Vorteilhaft wirkt sich Kredit- und Forderungsmanagement auf ein Unternehmen aus, da die Liquidität eines Unternehmens jederzeit gewahrt bleibt und allgemein höhere Erträge erzielt werden können. Zudem werden Geschäftsprozesse besser planbar und die Gefahr von Ausfällen minimiert.

Bild: Jorma Bork | pixelio.de

2017-01-10T15:40:27+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|