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Franchising

Beim Franchising handelt es sich um eine Art des indirekten Verkaufs, bei dem ein Franchise-Nehmer ein bestehendes Vertriebssystem auf Lizenzbasis mit all seinen bestehenden Produkten und Konzepten nutzt.

Franchising: Vorteile des standardisierten Konzeptes

Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes System, welches dem Ziel der Verkaufsförderung dient. Ein großer Vorteil gegenüber einem Filialsystem liegt beim Franchising in der raschen Marktdurchdringung ohne große zusätzliche Eigeninvestition, da der Franchise-Nehmer das vom Franchise-Geber entwickelte Gesamtkonzept am eigenen Standort selbstständig umsetzt.

Unklar ist, wie viele unterschiedliche Franchise-Systeme es gibt, ganz klar jedoch ist, dass Franchise gerade im Bereich von Existenzgründungen führend ist, da es nur mit geringem Risiko verbunden ist. Gründe dafür liegen darin, dass Franchise-Systeme die Vorteile von Großunternehmen mit den Vorteilen von Kleinunternehmen verbinden. Die Vorteile liegen vor allem darin, dass standardisierte Produkte und Dienstleistungen gleicher Qualität flächendeckend erbracht werden können. Auch überregionale Werbung sowie besondere Konditionen bei Lieferanten machen Franchise als Unternehmensform attraktiv. Zudem liegt ein Erfolgsfaktor in der Kleinteiligkeit.

Jeder Franchisenehmer ist sein eigener Chef und wird deshalb Änderungen im regionalen Kundenverhalten frühzeitig erkennen und diesen sofort entgegenwirken können, ohne dabei auf den behäbigen Verwaltungsapparat eines Großunternehmens angewiesen zu sein.

Franchising: Beispiel für ein erfolgreiches Konzept

Franchise ist zudem aber auch ein funktionierendes System aus Geben und Nehmen. Bekanntestes Beispiel für Franchise ist die Firma Mc Donalds, die es weltweit zu mehr als 60000 Restaurants gebracht hat, die zum Großteil von Franchise-Nehmern betrieben werden.

Bild: NNECAPA | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

2017-01-10T15:40:27+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|