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Kontokorrentkredit

Kontokorrentkredit ist ein Kredit in laufender Rechnung, den Unternehmen auf ihrem Konto für kurzfristige Zwecke von ihrer Bank eingeräumt bekommen. Der Kontokorrentkredit ist mit dem Dispositionskredit einer Privatperson vergleichbar, im Rahmen dieses Kredites wird dem Kunden das Recht eingeräumt, das eigene Konto zu überziehen.

Kontokorrentkredit zwischen Unternehmen

Im Gegensatz zum privaten Überziehungskredit bei einer Bank, kann ein Kontokorrentkredit außer zwischen Bank und Bankkunden auch zwischen zwei Unternehmen geführt werden. Bei dieser Art von Kredit stunden sich beide Vertragsparteien ihre jeweiligen Forderungen, welche regelmäßig aufgerechnet werden. Die Partei, zu deren Ungunsten der Saldo ausfällt ist der Schuldner. Die verschiedenen Forderungen gehen ins Saldo ein, so dass lediglich der Saldo eingeklagt werden kann.

Zinsen variabel

Wenn der Kontokorrentkredit mit einer Bank vereinbart wird, so steht dem Kunden ein bestimmtes Kreditlimit zur Verfügung, welches sich an den Anforderungen des Unternehmens orientiert. Was die Zinsen angeht, so ist der Kontokorrentkredit variabel, denn er orientiert sich an den aktuellen Marktzinsen. Außerdem werden lediglich Zinsen für die Beträge fällig, die auch wirklich genutzt wurden. Von Vorteil ist auch für den Kunden, dass er den Kontokorrentkredit so variabel zurückzahlen kann, wie er auch variabel von ihm genutzt werden kann.

Besonders häufig findet der Kontokorrentkredit seine Anwendung in kurzfristigen Krediten. Dabei handelt es sich meist um Betriebsmittel-, Saison- und Zwischenkredite.

Bild: Jorma Bork | pixelio.de

2017-01-10T15:40:40+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|