Vertriebstrends

Flexibler Vertrieb dank mobiler Endgeräte

Um auch seinen Kunden neue Möglichkeiten vorleben zu können, wurden im vergangenen Jahr tausende Mitarbeiter mit Tablets & Co. ausgestattet. Im Rahmen der Mobilitätsstrategie von SAP nutzen mittlerweile rund 37.000 der 50.000 Mitarbeiter iPads (10.000), Blackberrys (22.000) und iPhones (5.000). Im zdnet-Interview spricht der SAP-CIO Oliver Bussmann unter anderem über das Ziel letztendlich rund 90 Prozent der Mitarbeiter „mobil zu machen“.

Neben den Bereichen Management, und der mit dem Begriff „Mobile Wannabees“ umschriebenen Gruppe wurde auch im Vertrieb und Außendienst die Nutzung mobiler Geräte stark ausgeweitet. Dabei unterscheidet sich die Nutzung hinsichtlich der beruflichen Ausrichtung. Für Mitarbeiter im Vertrieb heißt das vor allem, neben dem Zugriff auf alle Unternehmensdaten und Mitarbeiteranwendungen, verbesserte Präsentationsmöglichkeiten und einen einfachen und übersichtlichen Zugriff auf das eigene CRM-System.

Während viele Unternehmen sich im Hinblick auf die Trennung privater und beruflicher Nutzung der Geräte noch schwer tun, geht SAP einen anderen Weg und erlaubt auch die private Nutzung.

„Die Frage für Firmen ist, wie man ein Umfeld aufbaut, das inspiriert und begeistert. Beschränkungen helfen da sicherlich nicht weiter. Eher ein gewisses Vertrauen in die Mitarbeiter. Zwar könnte Software – technisch gesehen – durchaus gewisse Einschränkungen durchsetzen, beispielsweise durch das Tracken von Webseiten. Das ist aber rechtlich nicht möglich und auch gar nicht erwünscht.“
(Oliver Bussmann)

Ein wesentlicher Vorteil ist demnach auch die Unterstützung der Social-Media-Integration. Durch Aktivitäten in den sozialen Netzwerken, gewinnen die Mitarbeiter einen Kommunikations- und Informationsvorteil und können bei Bedarf zum Beispiel auf Expertenwissen zurückgreifen.

Nach Bussmanns Auffassung ist das ganze Thema Mobilität nicht zu stoppen und muss für Unternehmen fester Bestandteil zukünftiger Strategien sein. SAP hat den Anfang gemacht.

Lesen Sie das komplette Interview bei zdnet

2016-10-24T13:20:45+00:00 24. Oktober 2016|Vertriebstrends|