Vertriebstrends

Vertrieb 2020: Digital, mobil, kundenfokussiert

Technologische Neuerungen wie Big Data, mobile Endgeräte oder das Internet der Dinge verändern den Vertrieb seit einigen Jahren grundlegend. Der Vertrieb wird insgesamt digitaler, mobiler aber auch kundenfokussierter. Vertriebsentscheider müssen sich also fragen, wie sie diesem Wandel begegnen und wie man die neuen Instrumente wirksam im Unternehmen eingesetzt werden können.

Es fehlt an Strategien

Darum wird es auch beim 39. Kongress für Vertriebsentscheider (NEOSALES) gehen, der vom 7. bis 8. April in München stattfindet. Im Mittelpunkt der Diskussion steht dabei die Problematik, dass viele Unternehmen (von den großen Konzernen abgesehen) die Digitalisierung zwar befürworten, jedoch keine Strategien und Lösungen erarbeitet werden, um traditionelle, aber nicht mehr funktionierende Vertriebs- und Marketingmodelle in das Zeitalter der Digitalisierung zu übertragen.

So reiche es nicht, hier und da ein paar Änderungen vorzunehmen, stattdessen gilt es die digitalen Prozesse zu nutzen, um große Datenmengen zu Produktionsprozessen, Lieferanten und Kunden zu erheben und auszuwerten. Auf diese Weise könnten Produktionsprozesse auf eine Stufe der Automatisierung gehoben, Produktionszeiten gekürzt und Innovationszyklen beschleunigt werden.

Neuerungen nutzen

Und auch Vertriebsentscheider können und müssen die Neuerungen für sich nutzen, etwa indem sie sich frühzeitig über die sozialen Netzwerke bei potenziellen Kunden präsent und kompetent zeigen.

Darüber hinaus gilt es natürlich auch, die Bedürfnisse des Kunden zu erforschen, etwa indem ausgewertet wird, wie Kunden nach einem Produkt recherchieren, wie sich die Zielgruppe zusammensetzt oder wodurch das Kaufverhalten der Kunden geprägt ist.

10.02.2016

Siehe auch:

Das sind die Trends im technischen Außendienst

B2B-Vertrieb: Unternehmen profitieren von Digitalisierung

Bild: NEC Corporation of America | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

2017-01-10T15:38:20+00:00 24. Oktober 2016|Vertriebstrends|