Surfen auf Kosten des Arbeitgebers - zu viel ist zu viel

14.12.2009

Nach einem neuen Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt (Az. 1 Ca 1139/09) sind Arbeitnehmer unter Umständen zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet, wenn sie durch die private Nutzung des Internets Zusatzkosten verursachen. Die private Nutzung des Dienst-Laptops kann ein teurer Spaß werden.

In dem entschiedenen Fall hatte ein Vertriebsmitarbeiter seinen Dienst- Laptop mit in den Urlaub nach Kroatien genommen und dort mit einer UMTS-Karte seines Arbeitgebers im Internet gesurft. Die Internet-Flatrate des Arbeitgebers galt jedoch nicht für das Ausland und so entstanden zusätzliche Kosten in Höhe von insgesamt 31.000 Euro für die dortige Internetnutzung.
Der Arbeitgeber nahm vor dem Arbeitsgericht Frankfurt den betreffenden Mitarbeiter erfolgreich auf Zahlung von Schadenersatz in Anspruch. Der Mitarbeiter musste die Rechnung für die entstandenen Internetgebühren selbst tragen.

Fazit: Wer privat mit seinem Dienst-Laptop im Internet surft, insbesondere im Ausland und dadurch Zusatzkosten des Arbeitgebers verursacht, kann dafür von seinem Arbeitgeber zur Kasse gebeten werden! Es ist dringend vor Beginn der privaten (Auslands-) - Nutzung des Dienst-PC abzuklären, ob und in welcher Höhe möglicherweise zusätzliche Kosten entstehen und ob diese vom Arbeitgeber übernommen werden oder ob sie gegebenenfalls vom Arbeitnehmer zu tragen sind.

Ihr
Axel Vogt

 

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