Damit ihr Auftritt nicht zum Fehltritt wird

Der erste Eindruck

Sie verkaufen Produkte oder Dienstleistungen? Das ist gut, denn dann spielen Sie die Hauptrolle in der „Aufführung“, genannt Verkaufsgespräch. Es gehört zum Handwerkszeug eines jeden Verkäufers auch sich selbst gut zu verkaufen. In den meisten Märkten sind Produkte ähnlich, sie unterscheiden sich kaum und der einzige Unterschied wird oft im Preis gemacht. Und genau deshalb ist die Rolle des Verkäufers heute umso wichtiger. Er macht den entscheidenden Unterschied aus. Verabschieden Sie sich also langsam von der Vorstellung: „ich brauch nur ein gutes Produkt und der Verkauf geht wie von selbst“. Vergessen Sie es, denn gute Produkte hat fast jeder. Wer kann es sich schon leisten Schrott zu verkaufen?

Der erste Eindruck zählt

Wie sagt man so schön? „Für den ersten Einruck …“ – richtig, „…gibt es keine zweite Chance“. Das heißt, es ist entscheidend welchen Einruck Sie im allerersten Augenblick Ihrem Kunden gegenüber vermitteln. Wir haben ja das Thema Körpersprache bereits besprochen, denn wie Sie wissen kommunizieren wir nicht nur mit Worten, sondern mit Mimik, Gestik, Körperhaltung und so weiter.

Darüber hinaus kommunizieren Sie aber auch mit einem ganz entscheidenden Teil Ihrer Persönlichkeit, der äußeren Erscheinung.

Kleider machen Leute

Sie kennen das Bonmot „Kleider machen Leute“. Ich habe jedoch bewusst den Ausdruck "äußere Erscheinung" gewählt, denn es gehört noch eine ganze Menge mehr als die Kleidung dazu. Übrigens gibt es keine einheitliche „Verkäuferuniform“, noch nicht. Bei vielen Berufen gibt es ja so eine Berufskleidung: Bäcker, Metzger, Ärzte und Polizisten tragen so etwas zum Beispiel. Da es natürlich so viele verschiedene Arten von Kunden gibt, ist es natürlich nicht so einfach hier allgemeine Regeln aufzustellen.

Ein Telefonverkäufer ist womöglich anders gekleidet, als der Verkäufer im Außendienst. Und wo wir schon beim Beispiel Außendienst sind, selbst hier ist es schwierig Regeln zu finden. Schließlich besucht ein Außendienstler auch verschiedene Arten von Kunden und bewegt sich womöglich auch in unterschiedlichen Milieus. Eine Regel, die ich mir zu Eigen gemacht habe ist: „Sei immer etwas besser gekleidet als dein Kunde“. Das heißt ganz einfach sei nicht schlecht gekleidet, aber auch nicht „overdressed“, wie man so schön sagt.

Was geht und was nicht

Bei Männern ist ein ordentliches Hemd ein Muss, die Krawatte hingegen ist nicht immer zwingend. Manchmal ist jedoch auch ein Anzug von Nöten. Die Hose meist einfarbig, Schuhe sollten auf jeden Fall sauber und nicht abgetragen sein. Frauen können die Krawatte eigentlich immer weglassen. Viel einfacher ist es jedoch darüber zu reden, was zu einer seriösen Verkäuferkleidung nicht gehört.

Weglassen, was auffällt

Alles was auffällt kann zum Beispiel gern weggelassen werden, denn es lenkt ab. So zum Beispiel Pircings, bunte Krawatten und zuviel Schmuck. Als Dame sollte man zurückhaltend sein zu zeigen was man hat, auch wenn es sich sehen lassen kann. Zu einem gepflegten Äußeren gehört auch unsere Frisur und bei Männern die Pflege des Bartes. Aber Sie merken schon, es kommt sehr stark auf unser Verkaufsumfeld an. Bei einem Bauern einen Traktor zu verkaufen, ist wahrscheinlich im Anzug nicht so einfach. Im Pulli, Jeans und mit Gummistiefeln in einer Bank zu arbeiten, wäre auch nicht möglich.

Wertschätzung zeigen

Es gibt jedoch eine ganze Menge Bücher über Dresscodes und Businesskleidung. Wenn Sie jedoch schon mal erkannt haben wie wichtig die äußere Erscheinung ist, werden Sie wohl mehr darauf achten. Natürlich können Sie sich kleiden wie Sie möchten, der Kunde kann ja auch kaufen wo er möchte. Wenn Sie sich jedoch über Ihre „Uniform“ Gedanken machen, zeigen Sie dem Kunden Ihre Wertschätzung. Ja, Sie sagen im Prinzip, dass Ihnen wichtig ist was der Kunde von Ihnen denkt.

Der Kunde ist Ihnen nicht egal, deshalb möchten Sie ihn nicht brüskieren. Außerdem gibt uns die richtige Kleidung auch ein gewisses Gefühl. Kleider machen nicht nur Leute, sondern helfen uns auch so zu fühlen wie wir uns äußerlich darstellen. Jemand der eine Uniform trägt, läuft meistens schon selbstbewusster und trägt seine Uniform mit Würde.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin
Viel Spaß im Verkauf

Ihr Verkaufsspaßtrainer Tobias Ain.

 

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