Mode
 

Fashion Week in Berlin

Mode am Arbeitsplatz

Während die Fashion-Welt auf der gerade in Berlin stattfindenden Modewoche die Trends für die Saison 2012 festlegt, widmen auch wir uns der Frage nach dem modischen Chic. Wie schaut die Modewelt bei Ihnen im Büro aus? Casual? Smart-Casual? Business-Casual? Dürfen Sie anziehen was Sie wollen? Schreitet ihr Chef erst nach den ersten Beschwerden über optische oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ein?

Wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn sitze, stellt sich mir gerade bei den derzeit angenehmen Temperaturen des Öfteren die Frage, ob mein Gegenüber wohl gerade auf dem Weg zum Strand ist oder auch ins Büro fährt. Und tatsächlich sieht man das ein oder andere T-Shirt in Kombination mit abgeschnittenen Hosen und Strandlatschen in hohen Bürotürmen verschwinden.

Dresscode gegen allzu lockeres Auftreten

Um einen der Art lockeren Kleidungsstil entgegen zu wirken, schreiben viele Unternehmen ihren Mitarbeitern den Dresscode vor. Und dieser gilt, anders lautender Vermutungen entgegen, auch unabhängig von den Außentemperaturen. Doch wie weit dürfen die Vorschriften im Einzelfall gehen? Darf mein Arbeitgeber festlegen welche Farbe meine Unterwäsche hat? Oder ob ich einen BH tragen muss?

Tatsächlich finden Kleidervorschriften ihre Grenzen im Persönlichkeitsrecht der Angestellten, das nicht verletzt werden darf. Und so lange das gewahrt ist, darf Ihnen ihr Chef tatsächlich auch vorschreiben, dass Sie einen BH tragen sollen, ob ihre Unterhose einfarbig zu sein hat und ob Blümchenmuster verboten sind. Handelt man diesen Anweisungen zuwider, riskiert man im schlimmsten Fall seinen Job.

Grenzen der Kleidervorschriften werden oftmals durch die Branche bestimmt

Wann eine Regelung noch im Rahmen ist und wann sie die Rechte der Arbeitnehmer zu sehr beschneidet, ist letztlich auch für Fachleute schwer zu sagen und muss im Einzelfall entschieden werden. Als Faustregel gilt, sich an der eigenen Branche zu orientieren. Für Vertriebsmitarbeiter oder Consultants gilt oft ein anderer Dresscode als für Mitarbeiter, die in erster Linie im Büro arbeiten und weniger häufig im Kundenkontakt stehen.

Gerade im Außendienst, wo der Vertriebsmitarbeiter im ständigen Kontakt mit Privat- und Geschäftskunden steht, wird oft ein gewisses seriöses und geschäftliches Auftreten erwartet. Hier gilt nach wie vor „Kleider machen Leute“, denn gerade hier zählt der erste Eindruck. Anderslautende Einwände, dass doch der Inhalt mehr zählt als die äußere Form haben insofern Recht, als dass hinter dem Auftreten natürlich auch entsprechende Substanz stecken sollte. Allerdings wird man kaum die Chance bekommen sich inhaltlich zu beweisen, wenn der erste Eindruck daneben geht.

Denken Sie zum Beispiel an Ihren nächsten Urlaub. Egal welche Qualitäten ihr Pilot auch haben sollte, wenn er sich mit Badeschlappen und Handtuch Richtung Cockpit aufmacht, empfehle ich persönlich zumindest ein gesundes Misstrauen.

Bildquelle: golffoto / photocase.com

 

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