Gruppe von Männern und Frauen

Bild: Stephanie Hofschlaeger | pixelio.de

 

Anteil weiblicher Arbeitnehmer wächst zunehmend

Immer mehr Frauen erwerbstätig

Frauen erobern die Berufswelt, wie aktuell aus einer Studie der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft PwC hervorgeht. Damit liegt Deutschland auf Rang 8 des „Women in Work“-Index und über dem OECD-Durchschnitt. Noch im ersten Jahr der Erhebung (2000) lag Deutschland auf dem 18. Platz und damit unter dem Durchschnitt der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.

So nähert sich die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben immer mehr an. Konstanter Spitzenreiter übrigens ist seit dem Jahr 2000 Norwegen, gefolgt von Dänemark und Schweden.

Deutschland auf einem guten Weg

Aber auch Deutschland ist mit 72 Prozent erwerbstätigen Frauen auf einem guten Weg zu vollständiger Gleichberechtigung. Zum Vergleich: Mit der Industrialisierung stieg zwar der Anteil erwerbstätiger Frauen kontinuierlich, im Jahr 1907 betrug dieser jedoch gerade einmal 27 Prozent.

Im Jahr 2000 waren erst 63 Prozent der Frauen berufstätig. Das bedeutet insbesondere in den letzten zehn bis 15 Jahren einen deutlichen Anstieg. Petra Justenhoven, Mitglied des Vorstandes bei PwC Deutschland betont, dass sich die Lage in Deutschland „(…) auch ohne verbindliche Vorgaben aus der Politik (…)“ deutlich verbessert hat.

Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert

Fakt ist aber auch: In Führungspositionen sind Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Im Jahr 2013 ging der Anteil weiblicher Vorstände in den DAX-30 Konzernen von 7,8 auf 6,3 Prozent zurück. Ob die Frauenquote, die ab 2016 für große, börsennotierte Unternehmen mindestens 30 Prozent in Aufsichtsräten vorschreibt, etwas ändert, bleibt abzuwarten.

Interessant ist die Entwicklung auch in den Niederlanden und in Irland, beide Länder konnten ihren Index deutlich verbessern, was nicht zuletzt daran liegt, dass sich die Gehälter von Männern und Frauen annähern. Bei anderen Staaten sank hingegen der Index-Wert begründet durch die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage. So zeigte sich am Beispiel Spanien, Griechenland und Portugal, dass Frauen unter wirtschaftlichen Krisen noch immer besonders leiden.

04.03.2014

 

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