Personalsuche wird zunehmend schwieriger

Die Schattenseite der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt

Die neuen von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Zahlen belegen die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. Was auf der einen Seite eine sehr erfreuliche Entwicklung darstellt, macht sich bei der Personalsuche in den Unternehmen auf ganz andere Weise bemerkbar. Je weniger Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen, desto komplizierter und aufwändiger wird die Suche nach neuen geeigneten Arbeitnehmern.

Der in einigen Branchen jetzt schon vorherrschende Fachkräftemangel wird sich in den nächsten Jahren durch die Bevölkerungsentwicklung noch verschärfen. Gerade in Bundesländern, die der Vollbeschäftigung näher sind, wie Baden-Württemberg oder Bayern, wird es jetzt schon zunehmend schwieriger qualifiziertes Personal zu finden.

Arbeitskräftenachfrage bleibt auf hohem Niveau

Auf entsprechend hohem Niveau bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Dezember belief sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auf 467.000, 87.000 mehr als im Vorjahr. Dabei steigt die Nachfrage in fast allen Branchen und Bundesländern. Besonders gesucht sind derzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Energie, Metall, Logistik, Maschinenbau und Gesundheit.

Arbeitslosigkeit erreicht tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung

Tatsächlich belief sich die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote 2011 auf 7,1 Prozent. Somit waren im Jahresdurchschnitt rund 2,976 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeuten die Zahlen für 2011 einen Rückgang um 263.000 arbeitslose Personen. Für den Rückgang maßgeblich verantwortlich ist, nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, nicht nur die gute konjunkturelle Lage, sondern ebenso der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt. Dadurch konnten die Chancen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung insgesamt deutlich verbessert werden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Analog zum Rückgang in der Arbeitslosenquote haben Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter zugenommen und liegen deutlich über Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Erwerbstätigen im November auf 41,61 Millionen. Damit standen im Vergleich zum Vorjahr 719.000 Menschen mehr in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Anlässlich der monatlich stattfindenden Pressekonferenz sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise:

„Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch zum Jahresende 2011 positiv entwickelt. Damit können wir auf ein gutes Jahr zurückblicken. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hingegen kräftig gewachsen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften war das ganze Jahr über sehr hoch.“

 

Bildquelle: momosu / photocase.com

 

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