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Bild: Alberto .... | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 

Recruiting Trend Studie 2014: Jobwachstum birgt Probleme

Die Ergebnisse der Pape-Studie im Überblick

Wie rekrutieren Unternehmen heute die passenden Kandidaten und wie steht es um die modernen Reckrutierungs-Methoden, wie zum Beispiel über Social Media Plattformen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die aktuelle Recruiting Trend Studie 2014 der Pape Consulting Group AG. Dafür wurden rund 2.800 Personalentscheider aller Unternehmensgrößen befragt, darunter CEOs, Geschäftsführer, Personalchefs oder Recruiter.

Mehrheitlich einig waren sich die Unternehmen hinsichtlich des Job-Wachstums - ganze 91 Prozent gaben an, einzustellen. Dabei planen 14 Prozent der Unternehmen sogar die Einstellung von mehr als 100 Mitarbeitern.

Jobwachstum verschärft die Rekrutierungs-Situation in Deutschland

In Kombination mit dem Fachkräftemangel sowie dem demographischen Wandel bedeutet diese Entwicklung eine Verschärfung der Rekrutierungs-Situation. Der daraus resultierende Entscheidungsdruck führt bei mehr als einem Drittel der Befragten zu personellen Fehlentscheidungen. Als Gründe werden darüber hinaus Überlastung, mangelnde Qualität bei der Bewerberauswahl und nicht zuletzt falsche Suchmethoden angeführt.

Social Media Recruiting nicht zufriedenstellend

Neben Online-Jobbörsen, die von 84 Prozent der Unternehmen genutzt werden, etablieren sich inzwischen auch Social Media Recruiting, Active Sourcing und Business-Plattformen, die immerhin von 68 Prozent der befragten Unternehmen eingesetzt werden.

Besonders interessant: Ganze 79 Prozent sind mit den Ergebnissen dieser modernen Rekrutierungs-Maßnahmen unzufrieden – mit Ausnahme der großen Brands, die für Arbeitnehmer ohnehin besonders attraktiv sind. So scheint es, dass diese Methode vor allem bei aktiven Jobsuchern positiv aufgenommen wird, deren Qualität wird jedoch nicht immer als überzeugend wahrgenommen. Das Fazit der Studie zum Social Media Recruiting: Ohne professionelle Hilfe wird es schwer.

Handlungsbedarf bei internen Bewerber-Portalen

Handlungsbedarf besteht auch bei den Unternehmens-internen Bewerberportalen, deren Benutzung noch zu kompliziert und zeitintensiv sei. Lediglich 33 Prozent zeigten sich diesbezüglich zufrieden.

Das Nachsehen haben auch hier insbesondere die mittelständischen und kleinen Unternehmen, die über diesen Weg nur geringe Erfolge erzielen. Die Studie verdeutlicht abschließend auch, dass moderne Rekrutierungs-Maßnahmen zwar in aller Munde sind, umgesetzt würden davon jedoch nur wenige. Dies gelte etwa für die Rekrutierung der Generation 50+, die sich nur langsam verstärke aber auch für das mobile Recruiting oder das Talent Management.

Die Ergebnisse im Detail gibt es bei pape.de

23.01.14

 

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