Seiltanz

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Zehn Fehler, die Sie in der Probezeit vermeiden sollten

Diese Fehltritte können eine Kündigung nach sich ziehen

Der erste Tag im neuen Job steht an. Im Gepäck: Nervosität und Freude gleichermaßen. Es gilt viele Hände zu schütteln, freundlichen Small Talk zu betreiben, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und die Ohren zu spitzen, um die vielen neuen Informationen aufzunehmen. Ist dieser Tag erfolgreich absolviert, setzt erste Erleichterung ein.

Dabei steht die größte Hürde noch bevor: Die Probezeit. In der Regel sind das sechs Monate, in denen sich der Arbeitnehmer beweisen muss und schnell wieder gekündigt werden kann, wenn etwas schief geht. Zuweilen können sich diese Monate anfühlen wie ein Eiertanz. Natürlich läuft meist nicht alles und sofort perfekt. Es gibt jedoch Fehler, die man unbedingt vermeiden sollte.

Besserwisserei und Arroganz

1. Sie versuchen, den Laden gleich mal innerhalb der ersten Wochen komplett umzukrempeln, nörgeln an der Arbeit langjähriger Mitarbeiter herum und drängen sich bei Meetings in den Vordergrund. Wer ein derart überhebliches Verhalten an den Tag legt, sollte damit rechnen, bald selbst zu fliegen – und zwar im hohen Bogen. Dies gilt auch für Arroganz und Unfreundlichkeit gegenüber Kunden!

Lästern

2. Es ist Ihre zweite Woche und Sie lästern bereits mit einer Kollegin über den Vorgesetzten und andere Mitarbeiter. Wer hier nicht aufpasst und sich in Zurückhaltung übt, muss damit rechnen, dass auch über ihn geredet wird – um die Details der Kündigung zu klären.

Urlaubsforderungen

3. In der zweiten Woche steht ein Brückentag an und Sie streiten sich mit langjährigen Mitarbeitern um das verlängerte Wochenende. Generell sollte man sich in der Probezeit mit Urlaubsforderungen zurückhalten - sonst hat man schon bald mehr Freizeit als einem lieb ist.

Rücksichtsloses Verhalten

4. Sie verhalten sich wie der Elefant im Porzellanladen, ignorieren den vollen Geschirrspüler, lassen den leeren Milchkarton stehen oder nehmen den letzten Kaffee ohne welchen nachzukochen. Das ist zwar nicht zwangsläufig ein Indikator für Ihre beruflichen Qualitäten. Beliebt macht man sich damit jedoch nicht und dass man nicht ins Team passt, kann sich schnell mal bis in die Chefetage rumsprechen.

Unpünktlichkeit

5. In der ersten Zeit waren Sie noch jeden Morgen pünktlich, neuerdings sehen Sie in puncto Arbeitszeit Interpretationsspielraum. Von einer halben Stunde zu spät geht die Welt ja nicht unter, denken Sie? Unpünktlichkeit in der Probezeit ist ein Spiel mit dem Feuer!

Aufdringlichkeit

6.Sie finden einen Kollegen/eine Kollegin attraktiv und starten aufdringliche Annäherungsversuche. Auch wenn sich viele Paare auf der Arbeit kennenlernen, bewegt man sich mit Flirtversuchen in der Probezeit auf ziemlich glattem Eis.

Nichtbeachten der "Spielregeln"

7.Sie missachten die Kleiderordnung und kommen einfach so, wie es Ihnen gefällt – einfach weil es bequemer ist. Wer in der Probezeit „sein eigenes Ding durchzieht“ und grundsätzliche Spielregeln eines neuen Unternehmens nicht befolgt, wird dafür schon bald sehr viel mehr Zeit haben.

Hierarchien ignorieren

8.Sie ignorieren Hierarchien und wenden sich mit jeder Frage direkt an den Geschäftsführer statt Ihren direkten Vorgesetzten einzubeziehen. Ein solches Verhalten kann sehr schnell nach hinten losgehen, denn es zeugt nicht nur von mangelndem Respekt, sondern macht Sie auch wenig vertrauenswürdig.

Fehler vertuschen

9. Es unterläuft Ihnen ein Fehler und Sie versuchen ihn zu vertuschen, statt offen dazu zu stehen und zu fragen, wie Sie es besser machen können. Wer während der Probezeit bei einer solchen Aktion erwischt wird, darf sich über eine Kündigung nicht wundern.

Entgleisung auf der Betriebsfeier

10. Einer der Kardinalsfehler in der Probezeit: Es findet eine Betriebsfeier statt und Sie betrinken sich hemmungslos. Wenn das passiert, bleibt nur zu hoffen, dass der Chef selbst zu tief ins Glas geschaut hat, um Ihre Entgleisung zu bemerken.

30.04.2014

 

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