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Bild: Jeremy Schultz | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 

Kaufbereitschaft steigern: 9 digitale Zusatzservices für den Einzelhandel

Personalisierte Einkaufserlebnisse schaffen

Digitale Services können die Umsätze im stationären Einzelhandel positiv beeinflussen, dazu gehören etwa personalisierte Einkaufserlebnisse oder digitale Bezahlmöglichkeiten. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Marketing- und Technologieagentur DigitasLBi im Rahmen der Studie „Conncted Commerce 2015“, für die mehr als 1.000 deutsche Verbraucher zu ihrem Kaufverhalten befragt wurden. Gezielte Maßnahmen können Einzelhändler gezielt für sich nutzen, um Kaufbereitschaft und Umsätze zu steigern:

1. Einzelhändler bringen mehr Kunden ins Geschäft, wenn sie ihren Kunden personalisierte Angebote und Preisnachlässe vor Ort auf dem Smartphone bieten (53 Prozent).

2. Ein Treueprogramm auf dem Smartphone befürworten 49 Prozent der Kunden.

3. 45 Prozent der Befragten würden es gut finden, wenn der Mitarbeiter die Zahlung schnell und unkompliziert an jedem Ort im Geschäft am Tablet erledigt – und der Kunde nicht zur Kasse gehen (und warten) muss.

4. Kunden möchten sich auch im Geschäft informieren können und beispielsweise Kundenrezensionen lesen (45 Prozent).

5. Zudem wünschen sich Kunden die Möglichkeit, die Verfügbarkeit eines Produktes vor Ort via Smartphone zu überprüfen (44 Prozent).

6. Interaktive Shopping- und Informationsterminals nannten 43 Prozent der Kunden als wünschenswert.

7. Die persönliche Beratung vor Ort ist aber auch wichtig – für immerhin 42 Prozent der Befragten.

8. 41 Prozent befürworten ein System zur automatischen Erkennung/Anmeldung am POS (zum Beispiel für personalisierte Angebote).

9. Viele Kunden finden die Idee eines digitalen Spiegels begrüßenswert, der es ermöglicht, Kleidung virtuell anzuprobieren (41 Prozent).

Digitalen Service und klassisches Einkaufserlebnis verbinden

„Der Einzelhandel muss digitale Erlebniswelten aufbauen, um die Kunden zum direkten Kauf im Geschäft zu bewegen. Immer öfter findet der Kauf über Smartphones auch innerhalb der Geschäftsräume statt, wenn die Preisunterschiede gegenüber den Online-Händlern zu große sind.

Damit Geschäfte nicht zu reinen Showrooms mutieren, sollten Einzelhändler auf digitale Serviceleistungen vertrauen und diese nahtlos mit dem klassischen Einkaufserlebnis kombinieren. So können sie ihre Kunden zum Besuch im Geschäft wieder motivieren, die Kaufbereitschaft vor Ort steigern und sich in Zeiten von Same-Day-Delivery gegenüber großen Online-Händlern behaupten“, ist Anke Herbener, CEO von DigitalLBi in Deutschland und der Schweiz überzeugt.

Preisunterschiede wirken sich stark auf das Kaufverhalten aus

Darüber hinaus wirken sich insbesondere Preisunterschiede zwischen den Ladenpreisen und den Angeboten in Online-Shops stark auf das Kaufverhalten der Kunden aus. Auch wenn der Preis nur geringfügig niedriger ausfällt, entschieden sich viele Verbraucher für den Online-Einkauf.

Je größer der Preisunterschied, desto schlechter schneidet der Einzelhandel ab. In diesem Fall würden 53 Prozent der befragten Männer und 48 Prozent der Frauen das Geschäft verlassen und online einkaufen.

16.12.2015

Siehe auch:

Weihnachtsgeschäft 2015: Mehr Geld für Geschenke

Studie: Kaufentscheidung oft durch soziale Netzwerke beeinflusst

 

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