Commerce
 

Das ABC des Shoppens

vom E-Commerce zum F-Commerce

Durch die vielfältigen Möglichkeiten im Social Media Bereich steht auch der Vertrieb vor der Herausforderung sich selbst zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu orientieren. Während der elektronische Handel seit Ende der 90er Jahre stetig gewachsen ist und im Jahre 2010 laut Zahlen des Handelsverbands Deutschland (HDE) bereits etwa 24 Milliarden Euro erwirtschaftete, erwartet der Verband 2011 einen Online-Umsatz von rund 26 Milliarden Euro.

Facebook wird dabei als potenzielle Shopping-Plattform in den letzten Wochen immer wieder heiß diskutiert. Tatsache ist, dass die Motivation Fan einer Marke zu werden tatsächlich viele wirtschaftliche Gründe hat. Egal, ob es um spezielle Angebote geht, ob man sich Rabatte, Gut- oder sogar Freischeine erhofft oder ob man sich nur über die Entwicklung neuer Produkte einer Marke informiert, regelmäßig landen diese Begründungen als Fan-Motivation in Befragungen ganz vorne. Nicht zuletzt funktioniert Fan-Gating, also das Verknüpfen eines Mehrwertversprechens mit der Fanwerdung, aufgrund spezieller Angebote oder Gewinnspiele.

Was liegt also näher, als das Kaufinteresse seiner Fangemeinde direkt am neuen Point Of Sale (POS) auszunutzen?

Facebook bietet für Unternehmer dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Angefangen bei der technischen Integration von Facebooks Like- und Share-Buttons in die eigene Webpage, über spezielle Angebote per Facebook-Deals, bis hin zum eigenen F-Store in dem Kunden ganz normal über Paypal oder Kreditkarte shoppen können, allerdings ohne Facebook tatsächlich zu verlassen. Nicht zuletzt besitzt das Facebook Universum mit Facebook Credits eine eigene Währung, die sich zumindest im Bereich der virtuellen Güter weitestgehend durchgesetzt hat und per 01.07.2011 im Spielebereich per Dekret zur Pflichtwährung wird (ergänzend können allerdings auch andere Zahlungssysteme verwendet werden).

Die alles entscheidende Frage ist allerdings, wie sich das Geschäftsleben in Zukunft entwickeln wird. Zur Zeit sieht es wohl so aus, dass E-Commerce Betreiber Facebook als zusätzliche Plattform sehen und im sozialen Netzwerk eigene Filialen des Unternehmens eröffnen. Insofern wird der F-Commerce als Sonderform immer nur Teil des E-Commerce bleiben. Oder, wenn nicht schon vorhanden, wann werden die ersten Shops völlig unabhängig von eigenen Webseiten ihr Angebot ausschließlich, oder besser exklusiv, auf Facebook anbieten? Hat Facebook, ähnlich wie im Werdegang der sozialen Netzwerke, tatsächlich auch hier das Potenzial durch weit reichende Vernetzung, Interessenbündelung und individueller Ansprachemöglichkeiten den Onlinehandel zu revolutionieren?

Bildquelle: morguefile/wallyir

 

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