Stimmungslage in deutschen Unternehmen

Schlechte Chefs vermiesen Arbeitnehmern die Stimmung

Rund jeder vierte Arbeitnehmer (23 Prozent) hat innerlich bereits mit seinem Job abgeschlossen. Das ist das Ergebnis der jährlich stattfindenden Umfrage des Gallup-Instituts, dem sogenannten Engagement-Index. Was sich zunächst als Prozentzahl noch ein wenig abstrakt anhört, wird deutlicher, wenn man die Zahl auf die Anzahl aller Erwerbstätigen überträgt. Dann sind es mehr als 7,8 Millionen Deutsche, die sich montagmorgens zur Arbeit quälen und gedanklich schon im nächsten Wochenende sind.

Grundsätzliche Motivation und Leistungsbereitschaft vorhanden

Dabei ist die grundsätzliche Einstellung der Arbeitnehmer weit besser, als es dieses Ergebnis vermuten lassen würde. Sie wollen arbeiten: freiwillig, motiviert und leistungsbereit. Nach einem weiteren Ergebnis der Gallup-Studie würden 71 Prozent der 1.323 zufällig befragten Arbeitnehmer auch dann weiter arbeiten, wenn sie es finanziell gar nicht mehr nötig hätten. Und sogar 80 Prozent sind der Meinung, dass sich harte Arbeit auch auszahlt, was die entsprechende Leistungsbereitschaft deutlich unterstreicht.

Grundproblem: Geringe emotionale Bindung

Außerdem trägt die Studie zu Tage, dass neun von zehn Angestellten (92 Prozent) mit der Arbeit, die sie machen grundsätzlich zufrieden sind. Auch die Bezahlung findet die Mehrheit von 58 Prozent fair und angemessen. Doch wie passt das mit der oben genannten Tatsache zusammen, dass ein Viertel der Arbeitnehmer bereits innerlich gekündigt haben? Dass eine Mehrheit von 63 Prozent tagsüber nur Dienst nach Vorschrift schiebt? Und dass nur bei 14 Prozent der Arbeitnehmer überhaupt eine hohe emotionale Bindung an das Unternehmen vorhanden ist?

Ursachenforschung: Das Management ist Schuld

Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen kommt das Gallup-Institut zu dem Schluss, dass Lob und Anerkennung vom Chef sowie offene Ohren für die Belange der Mitarbeiter am meisten von den befragten Arbeitnehmern vermisst werden. Nach Auswertung der Studie, konnten nur rund vier Prozent der Befragten sagen, dass sie in den vergangenen Tagen für gute Arbeit entsprechende Anerkennung und Lob bekommen hätten. Nur etwa drei Prozent stimmten zu, dass sie glaubten Ihre Meinungen und Ansichten hätten im Unternehmen Gewicht. Und auf die Frage, ob es jemanden im Unternehmen gäbe, der sie beruflich fördert, konnten sogar nur ein Prozent positiv antworten.

Nach Schätzungen von Gallup kosten unmotivierte Mitarbeiter die Volkswirtschaft etwa 124 Milliarden Euro im Jahr.

„Das Klopfen auf die Schulter liegt zwar nur ein paar Rückenwirbel über dem Tritt in den Steiß – in Sachen Effizienz ist es diesem aber deutlich überlegen.“ (karrierebibel.de)

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Quellen:
Welt.de
Gallup

 

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