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Vertriebsbarometer

Der Vertrieb als Konjunkturmesser

Wenn es darum geht die wirtschaftlichen Entwicklungen zu prognostizieren, lohnt sich vor allem eine Umfrage im Vertrieb. Denn Handelsvertretungen haben den direkten Draht zu ihren Geschäftskunden und können anhand des Kaufverhaltens bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die zukünftige Entwicklung der Märkte anhand der gewonnen Informationen und Kenntnisse abschätzen.

CDH erstellt das Vertriebsbarometer zur Bewertung der Konjunktur

Die Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) hat genau das von Mitte Juni bis Juli getan und jetzt das Ergebnis des 2. Vertriebsbarometers vorgelegt. Gegenüber einer ersten Studie im Frühjahr sind die Bewertungen der aktuellen Konjunkturlage allerdings schlechter ausgefallen. Bestätigen diese Ergebnisse den allgemein rückläufigen Trend?

Über die Hälfte der Befragten bewertet die aktuelle Geschäftslage mit „gut“

Im Vergleich zum Frühjahr, sank die Anzahl der befragten Handelsvertretungen mit einer sehr guten Geschäftslage leicht von 11,4 Prozent auf 9,2 Prozent. Über die Hälfte (51,6 Prozent) bewertet die eigene Geschäftslage gegenwärtig immer noch mit „gut“. Auf der anderen Seite nahm der Anteil der Handelsvertretungen, die ihre Geschäftslage als schlecht beurteilen, von 8,7 Prozent im März auf 10,1 Prozent im Juli zu. Dies könnte ein mögliches Anzeichen dafür sein, dass sich der Boom im Vertrieb tatsächlich abzuschwächen scheint.

Unterschiede in der persönlichen Bewertung zur Branche

Was sich schon in früheren Befragungen abzeichnete, lässt sich auch im 2. Vertriebsbarometer erkennen. Die Beurteilung der Branchenlage weicht von der Beurteilung der persönlichen Lage ab. Allerdings ist dabei kein eindeutiger Trend auszumachen. Während in früheren Befragungen die eigene Geschäftslage von der Handelsvertretungen durchgängig besser eingeschätzt wurde, als die der Branche, beurteilten Handelsvertretungen, denen es selbst sehr gut geht, die Aussichten ihrer Branche relativ skeptisch. Dahingegen hielten Handelsvertretungen mit einer schlechten Geschäftslage ihre Branche insgesamt für besser.

Zukunftsperspektiven durchaus optimistisch

Trotz der insgesamt eher skeptischen Konjunkturlage, erwartet die überwiegende Mehrheit (62,9 Prozent) kaum Veränderungen. Langfristig sind positive wie negative Erwartungen in etwa gleich verteilt: je 30 Prozent gehen von besseren bzw. gleichbleibenden Perspektiven aus, 25 Prozent sind eher skeptisch. Relativ hoch ist der Anteil der Befragten, die längerfristig keine Einschätzung abgeben können oder wollen. Das zeigt, dass eine zuverlässige Prognose vor dem Hintergrund der anhaltenden Eurokrise und der Folgen für die europäische Wirtschaft auch in Deutschland kaum möglich ist.

 

Bildquelle: Andres Ruedaflickr.com

 

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