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Versicherungsvertreter werden: Voraussetzungen und Perspektiven

Ein Beruf im Wandel

Der Versicherungsvertreter mag zwar nicht zu den beliebtesten Berufen zählen, dennoch arbeiten hierzulande den Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) zufolge rund 550.000 Menschen direkt oder indirekt in der Versicherungsbranche. Somit gehört der Bereich zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. In den letzten Jahren setzt sich die Versicherungsbranche zudem dafür ein, das Image nachhaltig zu verbessern.

Versicherungsvertrieb agiert professioneller

Einerseits agieren Versicherungen dafür professioneller und nicht jeder kann „einfach so“ in diesem Beruf arbeiten, andererseits gibt es festgeschriebene Grundsätze hinsichtlich des Verbraucherschutzes, die den Weg für eine neue Generation von Versicherungsvertretern bereiten. Um diesen Beruf zu ergreifen, braucht es deshalb nicht nur fachliches Know-how, sondern auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz.

Eine fundierte Ausbildung ist Voraussetzung

Voraussetzung für einen Einstieg in diesem Berufsfeld ist jedoch zunächst einmal eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann, bzw. zur Versicherungskauffrau. In diesem Fall handelt es sich um einen Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, wobei aus zwei der drei Sparten Lebensversicherung, Krankenversicherung und Schadenversicherung gewählt werden kann. Einer der wichtigsten Punkte der Ausbildung beinhaltet neben weiteren die Kundenbetreuung und vermittelt, wie man den Bedürfnissen und Wünschen des Kunden gerecht wird. Im Rahmen des dualen Ausbildungssystems wird das Wissen auch praxisnah in der Berufsschule, bzw. im Betrieb erprobt und angewendet.

Beim (geprüften) Versicherungsfachmann, bzw. der (geprüften) Versicherungsfachfrau handelt es sich um eine Ausbildung, die vom Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. sowie der IHK angeboten wird. Mit der Ausbildung soll auch Mitarbeitern aus anderen Bereichen des Vertriebs ein Einstieg in der Versicherungsbranche ermöglicht werden. Mit Abschluss der Ausbildung, sie sich unter anderem einer kundenorientierten und hohen Beratungsqualität verschrieben hat, erhalten die Teilnehmer den Sachkundenachweis.

Was noch dazu gehört

Neben den fachlichen Voraussetzungen kommt es aber auch auf die sozialen Kompetenzen an, wenn man in diesem Beruf erfolgreich sein will. Dazu gehört nicht nur ein sympathisches Auftreten, sondern auch die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen zu können und nicht zuletzt eine ausgeprägte Service- und Kundenorientierung. Wer dieses Fundament aus fachlichen und sozialen Kompetenzen mitbringt, den erwarten in der Versicherungsbranche vielfältige Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten, über die wir regelmäßig in unserem Themenportal berichten werden.

Bild: [Duncan] | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 

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