Spritze und Zehn-Euro-Schein

Bild: Bredehorn,J | pixelio.de

 

Finanzierung von Start-ups: Merkel für bessere Start-up Bedingungen

Bundeskanzlerin setzt sich für innovative Ideen ein

In ihrem aktuellen Video-Podcast würdigt Angela Merkel die Forschung in der deutschen Wirtschaft und bezieht Stellung zu mehr Innovationen – auch durch eine bessere Finanzierung von Start-ups. Im Interview mit Frank Pelzer, Mitbegründer von JPK Instruments, einem Life Science Start-up macht die Bundeskanzlerin deutlich, dass der nächste Schritt, um den Standort Deutschland weiter nach vorne zu bringen der ist, eine bessere Finanzierung für Start-ups zu gewährleisten.

Rahmenbedingungen sollen verbessert werden

Merkel betont, dass dies aktuell von größerer Wichtigkeit sei als etwa eine steuerliche Forschungsförderung, wie es sie bereits in anderen Ländern gibt. Zusätzlich hofft die Kanzlerin auf ein gutes Wirtschaftswachstum, auch um die Forschungskapazität der deutschen Unternehmen halten zu können. Hier gehe es in erster Linie darum, die forschungsintensiven Bereiche der Wirtschaft mit entsprechenden Rahmenbedingungen zu versehen, damit sie nicht die gesamte Forschungskapazität als globale Player auslagern.

Im Interview ging es jedoch nicht nur um „harte Fakten“, sondern auch darum, dass es vor allem Mut braucht, sich mit einer Idee selbstständig zu machen und ein gewisses Risiko zu tragen.

Scheitern als Chance und nicht als Untergang sehen

In diesem Zusammenhang plädiert die Kanzlerin dafür, ein Scheitern nicht als Untergang zu betrachten, weil das in Deutschland oft noch so gesehen werde. Stattdessen solle eine zweite oder eine dritte Chance etwas ganz Selbstverständliches sein, wie das zum Beispiel in den USA der Fall sei. Dahingehend müsse sich hierzulande etwas ändern, auch damit mehr Leute den Mut haben, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Hierbei sei es aber auch notwendig, Start-ups gerade in der Anfangsphase finanziell zu unterstützen.

Mit diesen Vorhaben und der  Aufmerksamkeit, die Start-ups und ihrer Rolle für den Wirtschaftsstandort Deutschland zukommen, dürfte sich die Situation für junge Ideen in den nächsten Jahren verbessern. Durch finanzielle Unterstützung können Start-ups vor allem auch in qualifizierte Mitarbeiter investieren, denn gerade fehlendes Personal wird von jungen Unternehmen häufig als Grund für ein Scheitern angesehen.

 

Hier finden Sie das vollständige Interview im Video:

 

Quelle: Bundeskanzlerin.de

21.05.2014

 

 

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