Springend am Strand

Bild: Enid Yu | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

 

KfW Gründungsmonitor 2014: Berlin bleibt Gründerhauptstadt

Gründer schaffen mehr Arbeitsplätze

Der diesjährige Gründungsmonitor der KfW-Bankengruppe zieht eine insgesamt positive Bilanz, denn es gibt wieder mehr Gründer in Deutschland, die wiederum mehr Mitarbeiter einstellen. Einen deutlichen Sprung machte die Zahl der Gründer im vergangenen Jahr, denn sie stieg um 12 Prozent von 93.000 auf 868.000, wobei das deutliche Plus unter anderem auf den Anstieg bei Nebenerwerbsgründungen zurückzuführen ist. Währenddessen sank die Zahl der Vollerwerbsgründungen, was laut Studie auf die bessere Inlandsnachfrage sowie die gute Arbeitsmarktlage zurückzuführen ist.

Start-ups schaffen mehr Arbeitsplätze

Dahingehend wird auch in diesem Jahr mit einer erneuten, leichten Steigerung gerechnet. Auch der Bruttobeschäftigungseffekt der Gründungstätigkeit ist gestiegen. So schafften Neugründer im letzten Jahr rund 419.000 vollzeitäquivalente Stellen, im Vergleich zum Jahr 2012 ergibt sich damit ein Plus von 9 Prozent. Davon entfielen rund 203.000 Stellen auf von Gründern angestellte Mitarbeiter.

Berlin nach wie vor an der Spitze

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass Berlin nach wie vor die Gründungshauptstadt Nummer 1 ist. Zwar hat sich die Rangfolge der Bundesländer bei der Gründerquote in den Jahren 2011 bis 2013 vergleichsweise stark verändert. Jedoch bleiben die Stadtstaaten – angeführt von Berlin – an der Spitze, gefolgt von den westdeutschen und ostdeutschen Flächenländern.

Mehr Gründungen von Frauen

Wie bereits im letzten Jahr beschäftigt sich der KfW-Gründungsmonitor auch jetzt mit der Analyse der Gründungen von Frauen und Männern. Die Studie ergab, dass im Jahr 2013 circa 43 Prozent der Existenzgründungen durch Frauen erfolgten, was dem höchsten bisher gemessenen Stand entspricht. Während der Anteil von Männern und Frauen im Nebenerwerb seit 2007 konstant bleibt, erfolgte jede dritte Gründung im Vollerwerb von Frauen.

In Sachen Startkapital zeigt die Studie, dass Gründer im Jahr 2013 knapp 10 Milliarden Euro einsetzten und dabei immer mehr auf externe Mittel zurückgreifen. Hier ist der Anteil von 31 Prozent im Jahr 2009 auf 52 Prozent im Jahr 2013 gestiegen.

Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2014

02.06.2014

 

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