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Abnehmen im Außendienst – aber wie?

Wer im Außendienst arbeitet, der kennt das Problem sicher. In der Theorie sind Fitness und gesunde Ernährung sicherlich gute Tipps, um auch in einem stressigen Job etwas für die eigene Gesundheit und Figur zu tun. In der Praxis sind viele dieser Tipps leider nicht umsetzbar. Gerade im Außendienst wird viel Zeit im Auto, in Hotels, auf Raststätten und bei Kunden verbracht. Dementsprechend gibt es meist keine Zeit zum Kochen. Das Abnehmen wird den Betroffenen dadurch nicht leicht gemacht.  Auch die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio erscheint als Außendienstler nicht vorteilhaft. Doch was kann man tun, um auch in dieser Branche gesund, fit und im besten Fall schlank zu sein?

Ein erster Schritt zum Abnehmen

Der Gedanke daran, sowohl in Bezug auf die eigene Fitness als auch in Bezug auf die Ernährung, etwas zu ändern, ist schon ein erster Schritt in Richtung Besserung. Du hast den Entschluss gefasst abzunehmen, dich gesund zu ernähren und/oder fit zu werden? Du bist überzeugt, dass der Beruf als Außendienstler es nicht zulässt? Ein deutsches Sprichwort sagt aus, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, also wieso nicht auch hierfür? Als erstes To-Do ist es zu empfehlen, den Ist-Zustand für dich selbst aufzuschreiben. Hierzu eignet sich ein Ess- und Ernährungsprotokoll, welches sich auf deine Tagesabläufe pro Woche bezieht. Dies ist mindestens zwei Wochen lang anzufertigen, ohne zu schummeln, um daraus Konsequenzen ziehen zu können.

Was weggelassen werden sollte

Wenn das Protokoll erstellt wurde, dann ist im besten Fall auf den ersten Blick zu erkennen, wo das Problem eigentlich liegt. Ist es das Gebäckangebot beim Kunden? Ist es die Ernährung auf Rasthöfen? Ist es die fehlende Bewegung? Gegen all diese Probleme kannst du selbst vorgehen.

Die Ernährung umstellen

Als Außendienstler ernährt man sich viel unterwegs. Unterwegs heißt aber nicht zwingend, dass die Ernährung ungesund sein muss. Während es die Möglichkeit gibt, sich bereits am Wochenende mit Hilfe von Meal-Prep Mahlzeiten vorzubereiten und diese auf Reisen mitzunehmen, gibt es auch noch weitere Möglichkeiten. Gerade zum Abnehmen ist die Low-Carb-Ernährung sehr zu empfehlen. Bei Low-Carb wird vor allem auf Kohlenhydrate verzichtet. Diese werden nicht komplett weggelassen, aber um ein Vielfaches reduziert.

Worauf bei Low-Carb verzichtet werden sollte?

  • Brot (mit Ausnahme von Eiweßbrot)
  • Beilagen wie Kartoffeln und Nudeln
  • Gebäck
  • Süßigkeiten
  • je nach Ansatz teilweise auch bestimmte Obstsorten, wie beispielsweise Bananen

Je nachdem, wie viel Bewegung in der Woche so stattfindet, sollten bei weniger Bewegung auch weniger Kohlenhydrate mit den Mahlzeiten aufgenommen werden. Empfehlenswert ist ein ausgewogenes Frühstück am Morgen, welches lange vorhält. Im Hotel können es zum Beispiel Rühr- oder Spiegeleier sein oder Naturjoghurt mit Früchten. Zum Mittagessen gibt es auch auf Rasthöfen die Möglichkeit, etwas auszuwählen, was keine schwere Beilage enthält. Wie wäre es hier zum Beispiel mit einem Steak plus Salat? Beim Abendessen ist es zu empfehlen, die Kohlenhydrate ganz wegzulassen. Als Snacks wiederum bieten sich Nüsse, Gemüse wie Karotten oder Tomaten und Obst an.

Wasser als Sättigungsfaktor

Wenn es nicht nur um das Abnehmen, sondern auch um einen gesünderen Lebensstil geht, dann ist eins ganz wichtig: ausreichend Wasser zu trinken. Dies hat zudem noch einen weiteren Effekt: wer viel und regelmäßig Wasser trinkt, der fühlt sich dadurch gesättigt. Dementsprechend besteht im besten Fall auch im Auto nicht mehr die Notwendigkeit, ungesunde Snacks zu sich zu nehmen. Da das Low-Carb-Konzept in der heutigen Zeit entsprechend verbreitet ist, gibt es nicht nur sehr viele Informationen im Netz, sondern darüber hinaus bieten Supermärkte und Drogerien bereits viele Ersatzprodukte an, die weniger Kohlenhydrate enthalten. So gibt es zum Beispiel Nudeln aus Kichererbsen und roten Linsen, Energieriegel mit wenig Kohlenhydraten und ohne Zucker und Zuckerersatzstoffe wie Stevia und Xucker. Hier ist es zu empfehlen entsprechende Produkte auszuprobieren, Alternativen zu testen und auf diesem Weg Möglichkeiten zu finden, gesündere Produkte in die eigene Ernährung zu integrieren.

Die Bewegung darf nicht fehlen

Durch den Job im Außendienst ist es oftmals schwierig, regelmäßig einer bestimmten Sportart nachzugehen. Sich in einem Verein anzumelden oder einer Teamsportart nachzugehen scheint als Möglichkeit zum Abnehmen nahezu unmöglich. Sein Sportprogramm ausschließlich auf das Wochenende zu legen, ist auch nicht für jeden möglich, denn es soll ja auch noch Zeit für Familie und Freunde bleiben. Welche Möglichkeiten gibt es also, sich in einem Job, bei dem man viel unterwegs ist, sportlich zu betätigen?

  • Eigengewichtsübungen, wie zum Beispiel bei Freeletics (überall und jederzeit durchführbar)
  • Joggen (hierzu bedarf es lediglich entsprechender Kleidung, die im Auto einen festen Platz finden könnte)
  • Schwimmen (auch nach einem langen Tag, kann dies für Außendienstler sehr erfrischend sein)
  • Anmeldung in einem Fitnesstudio, welches deutschlandweit Standorte hat (sodass überall und möglichst jederzeit trainiert werden kann)

Als weiterer Ratschlag gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich bei der eigenen Krankenkasse zu erkundigen. Bei den meisten Krankenkassen kannst du einen persönlichen Termin, zum Beispiel zur Ernährungsberatung, vereinbaren. Hierbei kannst du auf die Probleme eingehen, die sich aus deinem Job ergeben und im besten Fall zusammen mit einem Berater einen individuellen Lösungsweg finden. Sicherlich haben die Experten hier auch noch den einen oder anderen Tipp parat, wie Bewegung in den eigenen Berufsalltag integriert werden kann.

Titelbild: fotolia.com; karepa

29. März 2018|SalesLife|