saleslexikon

P.O.C.

P.O.C (Proof of Concept) wird als Machbarkeits-Beweis oder -Studie definiert. Der P.O.C. soll klären, wie es um die Durchführung eines Vorhabens bestellt ist, oft geschieht dies mit einer Art Prototyp. Auch kann im Rahmen eines Verkaufsprozesses (neudeutsch Sales Circle) eine Anforderung definiert werden, welche es dann in einer Prüfungsphase (eben P.O.C.) zu verifizieren gilt.

Die Dauer eines P.O.C. kann zwischen 2-3 Stunden und sogar mehreren Tagen liegen. Zu Beginn eines P.O.C. ist ein Konzept bereits grob erarbeitet, meist übernimmt nun ein unabhängiger Dritter die Arbeit des Überprüfens. Der Bereich der Konzeptanalyse/Proof of Concept kann in verschiedene Teilbereiche aufgegliedert werden.

Weitere Bausteine des Proof of Concept

Eine Machbarkeitsanalyse zeigt auf, was innerhalb der bestehenden Infrastruktur eines Unternehmens technisch realisierbar erscheint. Gegebenenfalls können sich daraus bereits Alternativen ergeben. Das Mittel der Wirtschaftlichkeitsanalyse kann daraufhin auf Basis einer wirtschaftlichen Betrachtung die Alternativen aufzeigen, bewerten und eine wirtschaftliche Umsetzung ableiten. SWOT- oder auch Chancen-/Risiken-Analysen können dann weitere Bausteine eines P.O.C. sein.

P.O.C.: Beispiel

Letzten Endes geht es im P.O.C. allein darum zu klären, ob ein Vorhaben auch realisierbar ist. Im IT-Bereich handelt es sich meist um einen kurzen, nicht zwangsläufig kompletten Beweis, dass eine Idee oder Methode funktioniert. Beispielsweise werden häufig Exploit-Codes als Proof of Concept veröffentlicht, um die Auswirkungen einer Schwachstelle zu unterstreichen.

Bild: wilhei55 | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

2017-01-10T15:42:05+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|