Vertriebstrends

Tablet: Einsatz im Vertrieb immer beliebter

Übersetzt ins Deutsche bedeutet Tablet Schreibtafel oder Notizblock. Gerecht wird das dem flachen Computer, der spielend in jede Handtasche passt, nicht. Erst vier Jahre ist es her, seit das erste Tablet in großer Stückzahl vom Band lief: Apples iPad. Seitdem hat der handliche PC seinen Siegeszug angetreten. Die Nachfrage nach Tablets boomt, denn die schlanken Computer sind einfach und intuitiv zu bedienen, können überallhin mitgenommen werden und sind in der Verwendung äußerst vielseitig. Laut einer Bitkom-Analyse wird der Tablet-PC von 64 Prozent der Nutzer für das Schreiben und Lesen von E-Mails genutzt, kommt aber auch beim Surfen, Spielen und Online-Shopping, dem Anschauen von Fotos und dem Besuch von Social Media-Profilen zum Einsatz.

Tablet wird immer häufiger in Unternehmen eingesetzt

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich der PC aber nicht nur zum privaten Gebrauch eignet, sondern auch im Beruf. Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile des Tablets im professionellen Umfeld. Vorreiter ist das Softwareunternehmen SAP, das bereits 2010 tausende Mitarbeiter mit den kompakten Geräten ausstattete. Nach und nach ziehen andere Unternehmen nach – nicht nur in der IT-Branche. Auch Wienerberger, ein Unternehmen, das sich auf Dach-, Wand- und Fassadenlösungen spezialisiert hat, stattete seine Außendienstmitarbeiter mit Tablets aus.

Neue Möglichkeiten für den Außendienst

Und genau in diesem Bereich könnten sich Tablets bald schon als unersetzlich erweisen. Insbesondere im Außendienst bietet der mobile Computer zahlreiche Möglichkeiten hinsichtlich Produktinformation und –präsentation.

Da die Handhabung komfortabler ist als die vieler (veralteter) Laptops, ist die Arbeit mit einem Tablet vor allem eines: Zeitsparend. Diese Geräte fahren zügig hoch und die Steuerung per Touchscreen stellt schnell alle wichtigen Funktionen bereit. Daten, egal, ob es sich dabei um Kunden-, Produkt- oder Prozessdaten handelt, werden zügig erfasst und auch Kundengespräche können direkt dokumentiert und an CRM-Prozesse angebunden werden.

Tablet-Präsentationen werden als innovativ wahrgenommen

Somit bietet der handliche PC Vorteile sowohl im Pre-, als auch im Bereich Aftersales. Während Kundenangebote und Kalkulationen leicht erstellt und abgerufen werden können, gibt es noch während des Kundengesprächs die Möglichkeit, häufig angeführte Punkte nochmals anzuzeigen. Der Dialog mit dem Kunden kann so zielgerichtet und effektiv gestaltet werden, so dass beide Seiten profitieren. Für all jene, die in ihrem beruflichen Alltag sehr viel schreiben müssen, kann jedoch ein Laptop die bessere Alternative darstellen, da das Schreiben mit dem Tablet sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Vor allem in puncto Präsentation hat das Tablet mit interaktiven Elementen und professionellen, attraktiven Gestaltungsmöglichkeiten viele Vorteile. Das wirkt auch auf den Kunden innovativ und professionell. Zudem können alle relevanten Informationen zeitnah und unkompliziert übertragen oder kommuniziert werden. Eine sinnvolle Ergänzung sind dabei nicht zuletzt Apps, etwa für das Anzeigen von Präsentationen, das Abspeichern von Visitenkarten oder zum Eintragen von Business-Terminen.

Quelle: cluetec | Lead Digital 14_2012

Bild: Official GDC | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

2017-03-24T13:41:09+00:00 24. Oktober 2016|Vertriebstrends|