Junge Unternehmen: Karriere bei Start-ups

Facebook war einmal ein Start-up, Google auch. Am Anfang stand bei beiden Unternehmen die Idee. Heute übertreibt man nicht, wenn man die beiden vorzugsweise als Internet-Giganten bezeichnet. Und die haben eben auch mal klein als junge Unternehmen angefangen. Mit einer Handvoll Mitarbeiter, die heute von sich behaupten können, von Beginn an dabei gewesen zu sein.

junge Unternehmen

Was ist dran an den Start-up-Klischees?

Obwohl viele erfolgreiche Gründungsgeschichten von Unternehmen wie Google existieren, haben es junge Unternehmen heute nicht leicht. Denn wer kennt die gängigen Klischees, die sich rund um Start-ups hartnäckig halten, nicht? Kellerbüros, durchschuftete Nächte, ungesundes Essen und mageres Gehalt. Die Gemeinplätze erinnern irgendwie an die Einleitung eines mittelmäßigen Kriminalromans.

Doch was ist denn nun eigentlich dran an den Klischees? Sicherlich mögen Start-ups auf den ersten Blick unsicher erscheinen. Aber warum hört man dann auch immer wieder von etablierten Großunternehmen, die dicht machen müssen, weil das Geld fehlt? Letztlich deshalb, weil es die hundertprozentige Sicherheit, auch in der sozialen Marktwirtschaft, wohl nie geben wird. Ein gewisses Risiko ist immer dabei und im Gegensatz zu Unternehmen mit langer Geschichte bieten junge Unternehmen tatsächlich viele Vorteile.

Vorteile für die eigene berufliche Entwicklung

Da die Strukturen in jungen Unternehmen noch nicht festgefahren sind, haben Mitarbeiter hier besonders viel Gestaltungsfreiraum. Wer mitreden und Verantwortung übernehmen will, ist in einem Start-up genau richtig. Was bei großen Unternehmen vielleicht erst nach Jahren und mehreren Beförderungen möglich ist, gehört bei neu gegründeten Firmen praktisch zum Gesamtpaket dazu. Insbesondere, wenn es darum geht, eigene Ideen einzubringen, sind es Start-ups, die den Nährboden dafür bereiten und auf kreative Mitarbeiter angewiesen sind.

Junge Unternehmen bieten Raum für neue Ideen und Kreativität

Ideen werden hier nicht abgeschmettert oder auf die lange Bank geschoben, wie das oft in großen Unternehmen der Fall ist, sondern im Team diskutiert und – sofern überzeugend – auch rasch umgesetzt. Entscheidungswege sind viel kürzer und unkomplizierter.

Die flachen Hierarchien sorgen zudem auch für eine produktive Arbeit im Team. Das Betriebsklima eines Start-ups zeichnet sich häufig durch ein entspanntes Miteinander aus, gepaart mit einer Atmosphäre, die durch eine gewisse Aufbruchsstimmung geprägt ist und so viel Raum für Kreativität schafft. Die Erfahrungen, die man bei einem Start-up bereits in kurzer Zeit sammeln kann, bereiten in jedem Fall optimal auf Führungspositionen und die weitere berufliche Laufbahn vor.

05.03.2014

Siehe auch: Was verdient man in einem Start-up?

Bild: StartupStockPhotos | pixabay.com

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