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Fixgeschäft

Fixgeschäft (Fixkauf) ist ein Kaufvertrag, bei dem für die Leistung eines Partners, ein fester Termin oder eine bestimmte Frist vereinbart ist. Unterschieden werden kann zwischen dem absoluten Fixgeschäft und dem relativen Fixgeschäft.

Absolutes Fixgeschäft: Beispiel

Beim absoluten Fixgeschäft beinhaltet die Leistung auch eine vereinbarte Leistungszeit. Eine verspätete Leistungszeit kann hier eine Nichterfüllung des Vertrages darstellen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Buchung eines Künstlers zu einem bestimmten Termin. Kann die Aufführung wegen Abwesenheit des Künstlers nicht stattfinden, so ist bei Nichteinhaltung der Frist die Unmöglichkeit zur Vertragserfüllung eingetreten. In diesem Fall kann der Veranstalter Schadensersatz verlangen.

Relatives Fixgeschäft: Beispiel

Das relative Fixgeschäft ist auch das eigentliche Fixgeschäft. Zwar ist hier eine verspätete Lieferung der Leistung zwar möglich, doch war hier beiden Vertragsparteien klar, dass die Leistung zu einem festen Zeitpunkt erbracht werden soll. So ist eine Hochzeitstorte für eine Hochzeit bestimmt und nicht für den darauffolgenden Tag, obwohl sie auch dann noch gegessen werden könnte.

Im Fall des relativen Fixgeschäftes sind beide Vertragsparteien auch nach dem Ablauf der Leistungszeit zur Erfüllung der jeweiligen Leistung verpflichtet. Bei Ablauf der Leistungszeit gerät der Schuldner in Verzug. Nun kann der Gläubiger Schadensersatz fordern oder auch vollständig vom Vertrag zurück treten. Falls der Gläubiger jedoch nachweisen kann, dass ihn an der Nichterbringung kein Verschulden trifft, so steht dem Gläubiger hier kein Schadensersatz zu.

Bild: Stephanie Hofschlaeger | pixelio.de

2017-01-10T15:40:26+00:00 24. Oktober 2016|saleslexikon|