Asche auch auf Ihr Haupt?

18.02.2010

Am Aschermittwoch haben sich die Menschen zum Zeichen der Buße Asche auf ihre Häupter gestreut. Oder bekommen vom Priester das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Ein deutlicher Hinweis, dass Fasching, Fasnet oder Karneval vorbei sind und damit auch die Zeit des Lotterlebens und der fröhlichen Exzesse.

Haben Sie Grund dazu, Asche auch auf Ihr Haupt zu streuen? Über die "normalen" Sünden hinaus? Haben Sie gefeiert? Heftig? Am Ende mit Kollegen? Für gute Ratschläge, wie man die tollen Tage im Arbeitsleben ohne Schaden übersteht, ist es eindeutig zu spät. Jetzt kann es nur noch um Schadensbegrenzung gehen! Und darum, gute Vorsätze für die nächste Feier zu fassen.

Denn was bei den einen als barocke Lebensfreude und der damit verbundenen Deftigkeit durchgeht, ist für andere schlichtweg Entgleisung im Verhalten, bestenfalls albern, oft Anlass, um wochenlang Gesprächsstoff zu liefern. Nicht jeder kommt aus dem Rheinland und hat das richtige und zum Karneval passende Lebensgefühl und damit auch das Wissen, dass am Aschermittwoch alles vorbei ist, was im Ausnahmezustand davor erfahren und erlebt wurde. Was also tun bei auftretenden Kollateralschäden nach Feiern?

Für unangebrachte Sprüche kann und sollte man sich entschuldigen, Verbrüderung unter Alkoholeinfluss mit Vorgesetzen kann man einfach "vergessen" und am nächsten Tag zum gewohnten Sie zurück kehren. Ihr Kostüm war etwas zu extravagant fürs Büro und hätte auf einer privaten Feier sicher besser gewirkt? Vergessen Sie’s, es ist vorbei und nicht mehr zu ändern! Vielleicht achten Sie einfach in Zukunft besonders auf angemessene Businesskleidung. Wer so stark schwankend die Feier verlassen hat, dass ihm ab einem bestimmten Teil der Veranstaltung die Erinnerungen fehlen, der fragt am besten einen Kollegen seines Vertrauens, ob etwas Besonderes vorgefallen ist und was das gegebenenfalls gewesen sein könnte. Mit ein bisschen Glück war es nur lustig.

Es macht mit Sicherheit einen Unterschied, ob mit zunehmendem Alkoholspiegel nur die allgemeine Sprachfähigkeit und Kontrolle des Denkens abhanden gekommen ist oder aber die Kontrolle über die Hormone. Dann hilft, wenn überhaupt, nur noch souveräne Gelassenheit und die Hoffnung auf das schlechte Gedächtnis der Kollegen. Oder auf einen neuen Skandal!

Die Leute, die etwas besonders Arges getan hatten, wurden früher übrigens ganz mit Asche bestreut und mussten ein Bußkleid anziehen. Damit war dann endgültig öffentlich und stadtbekannt, dass man ein ganz Schlimmer war. Gut, dass wir heute solche Sitten nicht mehr haben!

Ihre
Sabine Kanzler

 

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Sabine Kanzler-Magrit
 

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