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Jobhopping: Ein Problem für die berufliche Karriere?

Immer häufiger hört man den Begriff Jobhopping, der für viele und schnelle Arbeitgeberwechsel steht. Die sogenannten Jobhopper sind längst keine Seltenheit mehr. Warum sie den Job bereits nach kurzer Zeit wieder wechseln, kann viele Gründe haben. Manche versprechen sich davon einen schnelleren Aufstieg, wenn sie das Unternehmen nach wenigen Monaten statt nach vielen Jahren wechseln. Jobhopping birgt aber auch Probleme, vor allem bei der Suche nach dem nächsten Job.

Jobhopping erzeugt Skepsis

Viele Arbeitgeber befürchten mangelnde Loyalität und fehlendes Durchhaltevermögen. Außerdem kostet die Suche und die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters Geld. So verwundert es nicht, dass Personaler Bewerbungen von Jobhoppern mit Skepsis begegnen. Unabhängig davon, ob es sich um freiwillige oder unfreiwillige Jobwechsel handelt. Daher gilt es, sich bei einer Bewerbung auf genau jene Stärken zu konzentrieren, die für die angestrebte Position relevant sind.

Um diese Vorzüge hervorzuheben, eignet sich der Kopf des Lebenslaufes. Unter dem Stichwort „Meine Qualifikation für Ihre Stelle“ können Bewerber vier bis sechs Stichpunkte anführen. Und zwar indem sie sich genau die Qualifikationen herausgreifen, die im Stellenangebot wichtig sind und sich mit Angaben des eigenen Lebenslaufes decken.

Der Personalverantwortliche sieht so auf den ersten Blick, ob der Bewerber grundsätzlich passt. Im besten Fall hat man denjenigen, der sich die Bewerbung ansieht, dann bereits auf seiner Seite. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Lebenslauf nicht strikt chronologisch aufzubauen. Sondern stattdessen zunächst die für die ausgeschriebene Stelle relevanten Stationen zu nennen.

Fokus auf die wichtigen Stationen legen

Bewerber, die ihren Lebenslauf lieber klassisch gestalten und mit der letzten/aktuellen Position beginnen wollen, sollten dafür die wichtigen Stationen näher beschreiben. Zwar ist es ratsam, auch sehr kurze Beschäftigungen anzugeben, damit der Lebenslauf keine Lücken aufweist. Jedoch müssen Bewerber hier nicht ins Detail gehen. Stattdessen kann man in einer kurzen Notiz anführen, dass es zum Beispiel betriebliche Umstrukturierungen gegeben hat. Außerdem können relevante/längere Positionen fett markiert werden. Kürzere Stationen sollte man dabei nicht hervorheben.

Wenn sich Jobhopper ganz auf ihre Stärken konzentrieren und auch ihren Lebenslauf so gestalten, dass die wichtigen Stationen schlüssig sind und als roter Faden auf die angestrebte Position hindeuten, steigt die Chance, dass auch der Personalverantwortliche neugierig wird. Im Vorstellungsgespräch sollte man seinen Werdegang dann stichhaltig begründen und verdeutlichen können, warum man ausgerechnet bei diesem Unternehmen eine längerfristige Zukunft sieht.

Bild: lindz graham | flickr.com | CC by 2.0 | Ausschnitt

22.04.2014

24. Oktober 2016|SalesCareer|