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Burnout oder Boreout?

Der Begriff Burnout geistert bereits seit Jahren in der Arbeitswelt umher. Teilweise wird dieser bereits als Volkskrankheit abgetan. In Deutschland ist der Burnout heute weit verbreitet. Doch was ist der Burnout eigentlich? Wie unterscheidet dieser sich von einer Depression? Und was machst du, wenn du selbst nicht weißt, ob du einen Burnout oder Boreout hast? Und was ist eigentlich ein Brownout?

Begriffsklärung: Burnout oder Boreout

Begriffe wie Burnout oder Boreout sind in der heutigen Arbeitswelt keine Seltenheit mehr. Teilweise ist hierbei von Modeerscheinungen die Rede. Doch bevor diese Begriffe verurteilt werden, sollten wir uns erst einmal näher damit auseinander setzen. Der Begriff Burnout stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Ausgebranntsein“. Anzeichen für einen Burnout sind Müdigkeit, Erschöpfung und demotiviert sein – im Zusammenhang mit der Arbeit. Das Gegenteil vom Burnout ist der Boreout. Auch hier tritt eine Art Erschöpfungszustand ein, allerdings nicht aufgrund von zu viel sondern, im Gegenteil, aufgrund von zu wenig Arbeit. Man fühlt sich unterfordert und versucht sich zu beschäftigen oder beschäftigt auszusehen, um nicht gekündigt zu werden.

Und was ist eigentlich der Brownout?

Neben Burnout oder Boreout gibt es eine relativ neue Form: den Brownout. Hierbei ist von einem Spannungsabfall die Rede. Es handelt sich um einen schleichenden Prozess. Man verliert den Spaß an der eigenen Arbeit. Gründe hierfür sind meist zu enge Regelungen, die dafür sorgen, dass die eigene Kreativität unterdrückt wird und man selbst den Sinn in der Arbeit nicht mehr erkennen kann. Hast du einen Burnout oder Boreout oder ist es vielleicht ein Brownout? Egal was es ist: Ziel ist es, dagegen vorzugehen. Doch wie stellst du das am besten an?

Mit Eigenverantwortung gegen Burnout oder Boreout ankämpfen

Oftmals endet vor allem der Burnout in einer Klinik. Dies gilt es natürlich zu verhindern. Doch welche Maßnahmen kannst du ergreifen, um den Klinikaufenthalt abzuwenden? Eigentlich ist das ganz einfach! Der Schlüssel heißt Eigenverantwortung. Die Grundlage hierfür ist es, erst einmal herauszufinden, warum du dich überhaupt mit dem Thema Burnout oder Boreout beschäftigst. Analysiere deine Situation und versuche zu erkennen, wo das Problem liegt. Warum bist du in diese Situation gekommen, welches Verhalten trägt dazu bei, dass du dich unwohl fühlst und welche Verhaltensweisen kannst du selbst ändern, um dich vor dem Zusammenbruch als Konsequenz zu schützen? Scheue dich nicht davor, mit jemandem über deine Situation zu sprechen. Ein Gesprächspartner kann dir bei diesem Thema nicht nur zuhören, sondern wichtigen Input und Impulse geben, damit du selbst etwas an deiner Situation ändern kannst. Dies muss nicht immer gleich ein Jobwechsel sein. Offene Kommunikation im Unternehmen, kann dir dabei helfen, deine Situation zu verändern und wieder zufrieden zu werden in deinem Job.

Titelbild: Adobe Stock; JD8

5. August 2019|SalesLife|