Profilfoto in beruflichen Netzwerken: Erster Eindruck

Erste Kontakte werden heute häufig über Xing, Linkedin und andere berufliche Netzwerke geknüpft – das persönliche Profil übernimmt dabei die Funktion einer Visitenkarte und bietet Kontaktdaten sowie Informationen zur bisherigen beruflichen Laufbahn. Das erste, das Profilbesuchern ins Auge fällt, ist jedoch nicht etwa die Anzahl der Kontakte oder die Qualifikation, sondern das Profilfoto.

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Profilfoto entscheidet über ersten Eindruck

Häufig jedoch wird die Wirkung des Fotos unterschätzt – das Bild wirkt bei manchen wie zufällig ausgewählt und zuweilen nicht besonders professionell. Manchmal fehlt es sogar ganz. Wie wichtig ein gutes Profilbild in beruflichen  Netzwerken wirklich ist, zeigt eine Studie von LinkedIn.

Demnach glauben 38 Prozent der Befragten aller Altersgruppen, dass der erste Eindruck entscheidend vom Profilbild abhängt. Dessen scheinen sich insbesondere Millennials bewusst zu sein. Immerhin 42 Prozent der Befragten gaben an, sehr viel Wert auf ein professionelles Profilfoto in den beruflichen Netzwerken zu legen.

Erfolgreich netzwerken mit professionellem Foto

Am wichtigsten wird das Foto der Studie zufolge in Berufsgruppen aus den Bereichen Reise und Transport, Human Resources sowie Kunst und Kultur eingeschätzt. Aber auch im Vertrieb ist die Wirkung des Profilfotos nicht zu unterschätzen, denn viele besuchen das Profil des Anbieters oder des Kunden bereits vor dem ersten Termin, um sich einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu machen. Dieser wiederum fällt höchstwahrscheinlich weniger gut aus, wenn das Foto eine schlechte Qualität hat oder den Kontakt auf einem Urlaubsschnappschuss zeigt.

Diese Arten von Fotos sind in den Netzwerken nicht geeignet

  • Spiegel-Selfie

Ganz klar: Das klassische Selfie, vor dem Spiegel (im Bad) aufgenommen, mag für Facebook geeignet sein, auf beruflichen Profilen hat es jedoch nichts verloren.

  • Ausgefallene Filter

Fotos mit Filtern zu versehen mag bei Urlaubsbildern funktionieren, beim Profilbild sollte man davon besser die Finger lassen.

  • Zu ernster Gesichtsausdruck

Betrachtet man das eine oder andere Profilbild bei Xing und Co. stellt man schnell fest: Der Grat zwischen professionell und unfreundlich kann ziemlich schmal sein. Ein Profilbild ist dazu da, Sympathien zu wecken, was mit einem kleinen Lächeln noch immer am besten gelingt.

  • Verpixeltes Foto

Wer ein verpixeltes Bild von sich einstellt, kann eigentlich auch ganz darauf verzichten. Das Gesicht sollte in jedem Fall klar erkennbar und kein Suchbild für Fortgeschrittene darstellen.

  • Hobby-Fotos

Ein Foto, das den Profilinhaber beim Skateboarden zeigt, mag zwar dynamisch erscheinen, hat in einem beruflichen Netzwerk aber nichts verloren.

  • Fotos mit Haustier

Bei nicht wenigen beliebt: Profilbilder mit Katze oder Hund. Bei Xing oder Linkedin sollte man jedoch nur auf sich selbst als Sympathieträger setzen.

  • Abgeschnittene Fotos

Auf einem Profilbild sollte stets das ganze Gesicht deutlich erkennbar sein und nicht nur die obere Hälfte oder eine Seite des Gesichts.

  • Die vorgegebene Silhouette

Umrissfotos, die Netzwerke wie Xing oder LinkedIn vorgeben, erfreuen sich bei vielen noch großer Beliebtheit. Wer erfolgreich netzwerken will, kommt jedoch nicht darum herum, ein professionelles Bild von sich einzustellen.

Bild: Gerd Altmann | pixabay.com

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